FMA-Vorstand Ettl warnt vor Bitcoin - Keine Aufsicht dahinter

Wien (APA) - FMA-Vorstand Helmut Ettl warnt vor der digitalen Währung Bitcoin. "Diese Kryptowährungen gewinnen an Wert, aber dahinter steht keine Kontrolle, dahinter steht keine Aufsicht", so Ettl im Ö1-Mittagsjournal. Dahinter stehe ein Versprechen, und es könne sein, dass dieses Versprechen nicht eingelöst werde. "Und dann kann das Ganze massiv an Wert verlieren", warnt Ettl.

Man solle sich nicht von den scheinbar hohen Gewinnaussichten täuschen lassen. Auch Ettl vergleicht wie kürzlich schon JP Morgan-Chef Jamie Dimon den Hype um Bitcoin mit dem Tulpenzwiebelwahn in Holland im 17. Jahrhundert. "Der Preis steigt weiter und weiter und am Ende des Tages platzt die Blase und viele Menschen haben viel Geld verloren", so Ettl.

Das Problem mit Blasen sei, dass man nie ganz genau wisse, wann sie platzen. "Man weiß nur eines, sie wird platzen".

Laut dem Ö1-Journalbeitrag werden in Österreich noch fleißig Bitcoins verkauft, auch über die Post. Das Geschäft laufe gut, sei von dort zu hören, genauere Zahlen seien nicht zu erfahren.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro