FMA: Versicherungen zum Jahresauftakt mit mehr Gewinn und Einnahmen

Die Versicherungen in Österreich haben zum Jahresauftakt höhere Prämieneinnahmen und mehr Gewinn erzielt. Das Prämienvolumen stieg im ersten Quartal um 4,9 Prozent auf 5,37 Mrd. Euro, teilte die Finanzmarktaufsicht (FMA) am Freitag mit. Besonders kräftig wuchs dabei die Lebensversicherung mit einem Prämienplus von 9,62 Prozent auf 1,95 Mrd. Euro.

Die verrechneten Prämien in der Schaden/Unfall-Versicherung lagen in den ersten drei Monaten bei 2,92 Mrd. Euro und damit um 2,1 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums. In der Krankenversicherung stieg das Prämienvolumen um 4,35 Prozent auf 501 Mio. Euro.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg um 2,7 Prozent auf 406,1 Mio. Euro. Das Finanzergebnis sank um 2,77 Prozent auf 809 Mio. Euro.

Die Summe aller Assets zu Buchwerten (Vermögenswerte ohne Depotforderungen, Kapitalanlagen der fondsgebundenen und indexgebundenen Lebensversicherung, Kapitalanlagen der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge, Anteilige Zinsen) erhöhte sich gegenüber dem Vorquartal um 0,95 Prozent auf 92,2 Mrd. Euro. Die stillen Nettoreserven Reserven und stillen Lasten) stiegen um 18,26 Prozent auf 24,82 Mrd. Euro. Das entspricht einer Reservequote bei den Kapitalanlagen von 28,15 Prozent.

Die Kernaktienquote (Aktien notiert, Aktienfonds, Aktienrisiko in gemischten Fonds) hat sich mit 3,69 Prozent im 1. Quartal 2015 gegenüber dem Vorquartal nicht verändert. Die erweiterte Aktienquote sank auf 16,92 Prozent (Vorquartal: 17,29 Prozent).

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder