FMA billigte 2015 weniger Kapitalmarktprospekte

Die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat 2015 weniger Kapitalmarktprospekte gebilligt als 2014, mehr Verwaltungsstrafen wegen Verstößen gegen das Kapitalmarktgesetz verhängt und weniger Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft eingebracht. Insgesamt seien 60 Prospekte (nach 87 im Jahr 2014) und 124 (204) Nachträge gebilligt worden, teilte die FMA am Mittwoch mit.

Eingestellt worden seien 6 (4) Billigungsverfahren.
Wegen Verstößen gegen das Kapitalmarktgesetz seien 2015 insgesamt 18 Verwaltungsstrafen verhängt (2014: 4) und 13 Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft eingebracht (2014: 20) eingebracht worden.
Im vierten Quartal sei die Zahl der gebilligten Prospekte gegenüber dem vierten Quartal 2014 um 4 auf 15 gestiegen. Weiters seien 14 (73) Nachträge gebilligt worden. Es habe keine Verfahrenseinstellung gegeben. Demgegenüber sei ein Bruttoemissionsvolumen in Hinblick auf verzinsliche Wertpapiere in Höhe von 21,7 Mrd. Euro gestanden, nach 32,1 Mrd. Euro im vierten Quartal 2014, geht aus dem heute veröffentlichten FMA-Bericht über Kapitalmarktprospekte hervor. Aufgrund von Verstößen gegen das Kapitalmarktgesetz sei eine Verwaltungsstrafe verhängt worden.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch