FMA billigte 2015 weniger Kapitalmarktprospekte

Die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat 2015 weniger Kapitalmarktprospekte gebilligt als 2014, mehr Verwaltungsstrafen wegen Verstößen gegen das Kapitalmarktgesetz verhängt und weniger Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft eingebracht. Insgesamt seien 60 Prospekte (nach 87 im Jahr 2014) und 124 (204) Nachträge gebilligt worden, teilte die FMA am Mittwoch mit.

Eingestellt worden seien 6 (4) Billigungsverfahren.
Wegen Verstößen gegen das Kapitalmarktgesetz seien 2015 insgesamt 18 Verwaltungsstrafen verhängt (2014: 4) und 13 Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft eingebracht (2014: 20) eingebracht worden.
Im vierten Quartal sei die Zahl der gebilligten Prospekte gegenüber dem vierten Quartal 2014 um 4 auf 15 gestiegen. Weiters seien 14 (73) Nachträge gebilligt worden. Es habe keine Verfahrenseinstellung gegeben. Demgegenüber sei ein Bruttoemissionsvolumen in Hinblick auf verzinsliche Wertpapiere in Höhe von 21,7 Mrd. Euro gestanden, nach 32,1 Mrd. Euro im vierten Quartal 2014, geht aus dem heute veröffentlichten FMA-Bericht über Kapitalmarktprospekte hervor. Aufgrund von Verstößen gegen das Kapitalmarktgesetz sei eine Verwaltungsstrafe verhängt worden.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch