FMA: Hypo-Gläubiger müssen sich gedulden, auch Insolvenz möglich

Die Gläubiger der Hypo Alpe Adria erfahren voraussichtlich erst im kommenden Jahr, wie hoch der Schuldenschnitt bei dem Kriseninstitut ausfällt. Zunächst müsse die Abwicklungsbehörde FMA mit Hilfe einer unabhängigen Bewertungsgesellschaft die Bücher des Instituts durchkämmen, erklärte die Behörde am Mittwoch. Erst danach werde die FMA festlegen, wie hoch der Schuldenschnitt ausfalle. Auch eine Insolvenz des Instituts zu einem späteren Zeitpunkt sei noch nicht vom Tisch.

Wie hoch die Finanzlücke bei der Hypo-Nachfolgerin Heta ausfalle, sei noch nicht abschätzbar. Es sei jedoch wahrscheinlich, dass sie unter der derzeit erwarteten Obergrenze von 7,6 Milliarden Euro liege. "Es ist für jeden Beobachter ein Mysterium, was hier passiert", sagte FMA-Co-Chef Helmut Ettl mit Blick auf das Finanzloch.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker