FMA: Hypo-Gläubiger müssen sich gedulden, auch Insolvenz möglich

Die Gläubiger der Hypo Alpe Adria erfahren voraussichtlich erst im kommenden Jahr, wie hoch der Schuldenschnitt bei dem Kriseninstitut ausfällt. Zunächst müsse die Abwicklungsbehörde FMA mit Hilfe einer unabhängigen Bewertungsgesellschaft die Bücher des Instituts durchkämmen, erklärte die Behörde am Mittwoch. Erst danach werde die FMA festlegen, wie hoch der Schuldenschnitt ausfalle. Auch eine Insolvenz des Instituts zu einem späteren Zeitpunkt sei noch nicht vom Tisch.

Wie hoch die Finanzlücke bei der Hypo-Nachfolgerin Heta ausfalle, sei noch nicht abschätzbar. Es sei jedoch wahrscheinlich, dass sie unter der derzeit erwarteten Obergrenze von 7,6 Milliarden Euro liege. "Es ist für jeden Beobachter ein Mysterium, was hier passiert", sagte FMA-Co-Chef Helmut Ettl mit Blick auf das Finanzloch.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen