FMA: Hypo-Gläubiger müssen sich gedulden, auch Insolvenz möglich

Die Gläubiger der Hypo Alpe Adria erfahren voraussichtlich erst im kommenden Jahr, wie hoch der Schuldenschnitt bei dem Kriseninstitut ausfällt. Zunächst müsse die Abwicklungsbehörde FMA mit Hilfe einer unabhängigen Bewertungsgesellschaft die Bücher des Instituts durchkämmen, erklärte die Behörde am Mittwoch. Erst danach werde die FMA festlegen, wie hoch der Schuldenschnitt ausfalle. Auch eine Insolvenz des Instituts zu einem späteren Zeitpunkt sei noch nicht vom Tisch.

Wie hoch die Finanzlücke bei der Hypo-Nachfolgerin Heta ausfalle, sei noch nicht abschätzbar. Es sei jedoch wahrscheinlich, dass sie unter der derzeit erwarteten Obergrenze von 7,6 Milliarden Euro liege. "Es ist für jeden Beobachter ein Mysterium, was hier passiert", sagte FMA-Co-Chef Helmut Ettl mit Blick auf das Finanzloch.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte