FMA lässt Hypo-Abbaueinheit Heta alle Berater-Verträge vorlegen

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat in ihrer Funktion als Abwicklungsbehörde der Hypo-Abbaugesellschaft Heta die Anweisung gegeben, dass diese alle Berater-Verträge vorlegt. Dies, um prüfen zu können, ob diese Mandate mit dem Abwicklungsregime nach dem Bankenabwicklungsgesetz BaSAG im Einklang stehen, bestätigte ein Behördensprecher am Dienstag einen Bericht der Zeitung "Standard".

Das Vorgehen sei im Sinne und Interesse der Gläubiger und deren Gleichbehandlung, hieß es weiter aus der FMA.

Die Zeitung zitierte aus einem Mail der Heta an Anwälte, die Hypo-Vorgänge untersuchen, dass man mitteilen müsse, "dass die Heta aufgrund der Ereignisse der letzten Tage und den Bestimmungen des FMA-Bescheids ... und dem damit verbundenen BaSAG-Regime (Abwicklung gemäß Bankensanierungsgesetz; Anm.) keine weiteren neuen Ermittlungen/Sachverhaltsdarstellungen oder Ähnliches in Auftrag gibt und geben kann".

Und: "Allfällige laufende Ermittlungen/Vorarbeiten/Entwürfe von Sachverhaltsdarstellungen und Ähnliches sind sofort einzustellen." Nicht betroffen von dem Stopp seien "laufende GERICHTS-Verfahren", womit Zivilverfahren gemeint sind.

Durch Aufklärungen im Hypo-Milliardendesaster sind nach Angaben im Bericht der Griss-Kommission bisher 26 Mio. Euro erstritten worden. Involvierte Juristen sprechen laut "Standard" hingegen von 300 Mio. Euro.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor