FMA: Fremdwährungskredite im ersten Quartal weiter gesunken

Wien (APA) - Die Fremdwährungskredite von Privaten sind in Österreich im ersten Quartal weiter gesunken: Wechselkursbereinigt ging das aushaftende Volumen an Fremdwährungskrediten an private Haushalte um 2,1 Prozent oder 340 Mio. Euro zurück, teilte die Finanzmarktaufsicht (FMA) am Mittwoch mit. Damit lag der Fremdwährungsanteil an allen aushaftenden Krediten der Privaten zum Quartalsende bei 10,5 Prozent.

Das sind um 3,4 Prozentpunkte weniger als im Jahr zuvor. In absoluten Zahlen machten die Fremdwährungskredite an Private im ersten Quartal noch 15,65 Mrd. Euro aus - am Höhepunkt des Booms im Jahr 2006 waren es 38,8 Mrd. Euro. Seit der Verhängung des Neuvergabe-Stopps im Herbst 2008 und den begleitenden Maßnahmen zur Begrenzung des Risikos bei den bestehenden Krediten sei das an private Haushalte aushaftende Volumen bei den Fremdwährungskrediten wechselkursbereinigt um 67,4 Prozent gesenkt worden, schreibt die FMA.

Der Großteil dieses Kreditvolumens entfällt demnach mit 96,2 Prozent nach wie vor auf den Schweizer Franken, der Rest fast zur Gänze auf Japanische Yen. Seit Anfang 2008 habe der Schweizer Franken bis 31. März 2018 um 40,5 Prozent aufgewertet und sich in diesem Quartal, nach Aufhebung des Mindestkurses von 1,20 im Jänner 2016, zwischen 1,15 und 1,18 eingependelt, so die FMA.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht