FMA: Fremdwährungskredite im dritten Quartal weiter zurückgegangen

Wien (APA) - Die Fremdwährungskredite bei den privaten Haushalten sind weiter rückläufig. Im dritten Quartal sank das aushaftende Volumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wechselkursbereinigt um rund 3,5 Mrd. Euro oder 16 Prozent auf 17,11 Mrd. Euro, teilte die Finanzmarktaufsicht am Dienstag mit. Seit Verhängung des Neuvergabe-Stopps im Jahr 2008 betrug der Rückgang 30,3 Mrd. Euro bzw. 65,3 Prozent.

Im Vergleich zum zweiten Quartal gab es ein Minus von 4,2 Prozent. Der Fremdwährungsanteil an allen aushaftenden Krediten an private Haushalte betrug im dritten Quartal 11,6 Prozent, das waren um 3,4 Prozentpunkte weniger als ein Jahr davor. Am Höhepunkt des Fremdwährungskredit-Booms lag der Anteil bei 31,8 Prozent. Damit sank der Anteil der Fremdwährungskredite am gesamten aushaftenden Kreditvolumen an private Haushalte von rund einem Drittel auf fast ein Neuntel, so die FMA.

Der Großteil des Forderungsvolumens entfiel mit 96,1 Prozent weiterhin auf Schweizer Franken, der Rest fast zur Gänze auf japanische Yen. Der Schweizer Franken hat seit Anfang 2008 bis 30. September 2017 um 44,4 Prozent aufgewertet und pendelte sich nach der Aufhebung des Mindestkurses von 1,20 im Jänner 2015 im dritten Quartal zwischen 1,0943 und 1,1588 ein.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht