Flughafen Wien: Petrus Advisers ist IFM-Angebot zu gering

Der Plan des australischen Pensionsfonds IFM, den Anteil am Flughafen Wien von 29,9 auf 39,9 Prozent aufzustocken, lehnt der Aktionär Petrus Advisers ab. Das Gebot von 100 Euro je Aktie sei "unzureichend", so Petrus Advisers am Freitag in einer Aussendung. Das Unternehmen hält unter 2 Prozent der Flughafenanteile.

Das Angebot komme in einer "Phase einer kurzfristigen Unterbewertung der Flughafen-Aktie, im Nachgang zu deren ATX-Ausschluss", beklagt Petrus Advisers. IFM würde mit einem 40-Prozent-Anteil den Aktienhandel des Flughafens "unnötig austrocknen".

Neben dem 29,9-Prozent-Anteil der Australier gehört der Flughafen noch zu jeweils 20 Prozent Wien und Niederösterreich, 10 Prozent hält eine Mitarbeiter-Privatstiftung und 20 Prozent befinden sich im Streubesitz. Unter Letzteren fällt auch Petrus Advisers.

Das Nettoergebnis des Flughafen Wien hatte 2015 um 20 Prozent auf 100 Mio. Euro zugelegt. Die Dividende erhöhte sich um 21 Prozent auf 2 Euro je Aktie.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"