Flughafen Wien bis März unterm Strich mit 14,1 Mio. Euro Gewinn

Der börsennotierte Flughafen Wien ist ohne große Überraschungen in das Geschäftsjahr 2015 gestartet. Umsatz und operatives Ergebnis stiegen im ersten Quartal wie erwartet, einzig der Nettogewinn legte stärker zu als von den Analysten prognostiziert. Unterm Strich meldete der Airport am Dienstag einen Gewinn von 14,1 Mio. Euro, nach 12,2 Mio. Euro 2014. Analysten hatten mit 13 Mio. Euro gerechnet.

Die Umsatzerlöse nahmen um 0,9 Prozent zu auf nun 140,7 Mio. Euro, vor allem bei den Umsätzen aus Shopping und Gastronomie gab es ein Plus. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich um 1,4 Prozent auf 54 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (Ebit) kletterte um 4,8 Prozent auf 21,9 Mio. Euro. Pro Aktie blieb im ersten Quartal ein Gewinn von 0,67 Euro übrig, um 15,4 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.

Der Flughafen Wien hat zwischen Jänner und März um 2,8 Prozent weniger Passagiere abgefertigt. Ausschlaggebend dafür seien die Kapazitätsreduktionen der Austrian Airlines und die Krisen in Russland, der Ukraine und im Nahen und Mittleren Osten gewesen, erklärte der Airport in einer Aussendung. Dass der Gewinn dennoch stieg, führt die Flughafen Wien AG auf Produktivitätsgewinne und eine "strikte Kostendisziplin" zurück.

Auch im Monat April waren die Passagierzahlen rückläufig. Der Airport zählte um 1,1 Prozent weniger Fluggäste in Wien-Schwechat, vor allem bei den Umsteigepassagieren gab es ein deutliches Minus von 8,4 Prozent. Nach Osteuropa reisten im April um 10,5 Prozent weniger Passagiere. Außerdem gab es weniger Starts und Landungen, die Airlines haben im Gegenzug aber größere Maschinen eingesetzt. Das Frachtaufkommen ging um 1,3 Prozent zurück.

Der Flughafen-Vorstand hält sowohl an seiner bisherigen Passagierprognose fest als auch am Ausblick. Der Umsatz soll heuer auf über 645 Mio. Euro steigen, der Nettogewinn auf über 85 Mio. Euro. "Aus heutiger Sicht werden wir die Ergebnisziele auch erreichen", erklärte Finanzvorstand Günther Ofner.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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