Flughafen Wien fertigte im März um 1,0 Prozent mehr Passagiere ab

Am Flughafen Wien ist die Zahl der abgefertigten Passagiere im März erstmals in diesem Jahr leicht um 1,0 Prozent gestiegen. Im Jänner und Februar kam es noch zu Rückgängen von 5,9 bzw. 4,2 Prozent. In Summe wurden in den ersten drei Monaten 4,3 Millionen Passagiere abgefertigt, ein Minus von 2,8 Prozent. Für das Gesamtjahr erwartet der Flughafen Wien einen Zuwachs von bis zu 2 Prozent.

Als Hauptgrund für den Rückgang in den ersten drei Monaten verweist der Flughafen Wien am Dienstag in einer Aussendung auf die Reduktionen im Flugangebot von Austrian Airlines (AUA) und die Krisensituation in Russland und der Ukraine und den damit verbundenen Rückgängen beim Transferverkehr.

Im März stieg die Zahl der abgefertigten Passagiere um ein Prozent auf fast 1,7 Millionen. Während es bei den Lokalpassagieren einen Zuwachs um 5,2 Prozent auf 1,2 Millionen gab, ging die Zahl der Transferpassagiere um 10,2 Prozent auf 431.202 zurück. Das Frachtaufkommen sank um 4,5 Prozent, teilte der Flughafen Wien am Dienstag mit.

Während die Flugbewegungen (An- und Abflüge) um 0,7 Prozent auf 18.324 sanken, stieg das Höchstabfluggewicht um 2,7 Prozent auf 656.180 Tonnen.

Nach Westeuropa flogen im März um 2,9 Prozent mehr Passagiere, nach Osteuropa kam es durch die Krisensituationen in Russland und der Ukraine zu einem Rückgang um 9,8 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Nahen und Mittleren Osten nahm dagegen um 2,0 Prozent zu.

Zu einem deutlichen Zuwachs von 19,8 Prozent kam es bei den Flügen nach Nordamerika, nach Afrika sogar um 85,8 Prozent - nachdem die afrikanische Fluglinie Ethiopian Airlines seit 2. Juni 2014 viermal pro Woche von der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba nach Wien und zurück fliegt.

An den Auslandsbeteiligungen stiegen die Passagierzahlen am Malta Airport von Jänner bis März um 5,6 Prozent auf 693.133 und am Flughafen Kosice um 15 Prozent auf 54.305 Passagiere.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma