Flughafen Wien stellt höhere Gewinnausschüttung in Aussicht

(Reuters) - Der Flughafen Wien stellt seinen Aktionäre eine höhere Gewinnausschüttung in Aussicht. "Insgesamt gesehen gehen wir heute davon aus, dass wir auf der Basis des Jahresergebnisses 2014 auch die Ausschüttungspolitik des Unternehmens neu regeln können", sagte Flughafen-Wien-Chef Günter Ofner am Donnerstag auf der Kleinaktionärs-Veranstaltung "Gewinnmesse" in Wien. Nachdem bisher 40 Prozent des Nettogewinnes ausgeschüttet wurden, kann sich der Manager vorstellen, "dass das künftig ein bisschen mehr sein kann". Eine Entscheidung solle im ersten Quartal des kommenden Jahres getroffen werde, wenn das Unternehmen seine neue Fünf- und Zehn-Jahresplanung erstelle.

Für das laufende Jahr bekräftigte Ofner die Ziele: Bei einem Umsatz von über 630 Millionen Euro soll unter dem Strich ein Gewinn von über 75 Millionen Euro erzielt werden.

Kapitalbedarf habe das Unternehmen derzeit keinen, sagte Ofner. Nach Aussagen des Manager hänge das damit zusammen, dass das millionenschwere Projekt einer dritten Piste nicht in absehbarer Zeit realisiert werde, da die Flugbewegungen stagnierten. Die Zahl der Passagiere steige aber, weil die Flugzeuge heute größer und dichter gefüllt seien, sagte Ofner. "Das Projekt dritte Piste ist nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben", sagte der Flughafen-Wien-Chef.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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