Flughafen Wien: Geringe Umsatzzuwächse mit viel Gewinn

Wien/Schwechat (APA) - Die börsenotierte Flughafen Wien AG hat ihren Periodengewinn in den ersten neun Monaten heuer im Vorjahresvergleich um 17,2 Prozent auf 75,4 Mio. Euro gesteigert. Der Umsatz stieg um 1,4 Prozent auf 476,8 Mio. Euro, hieß es Dienstag in einer Mitteilung. Fluggäste wurden bis Stichtag 30. September 17,22 Millionen verzeichnet - um 2,9 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.

Das Betriebsergebnis (Ebit) kletterte um 12,1 Prozent auf 105,8 Mio. Euro. Die Flugbewegungen entwickelten sich mit plus 0,2 Prozent minimal nach oben. Es gab 175.683 Starts und Landungen von Jänner bis September heuer.

"Trotz beträchtlicher Herausforderungen, wie politischer Krisen in der Ukraine und dem Nahen und Mittleren Osten, sowie ungünstiger Wechselkursschwankungen und streikbedingter Flugausfälle" habe sich ein guter Geschäftsverlauf ergeben, so Günther Ofner, Finanzvorstand der Flughafen Wien AG. "Nicht zuletzt durch konsequente Kostendisziplin und nachhaltige Produktivitätssteigerung" sei das Periodenergebnis gesteigert und die Nettoverschuldung auf 519,9 Mio. Euro gesenkt worden.

Das Passagierwachstum im Gesamtjahr wird mit plus zwei bis drei Prozent eingeschätzt. Für das Ebitda verbessert der Flughafen seine Prognose fürs Gesamtjahr von 240 auf 245 Mio. Euro (nach neun Monaten plus 4,8 Prozent auf 200,8 Mio. Euro). Beim Konzernergebnis wird nun mit 80 Mio. Euro statt wie bisher mit 75 Mio. Euro gerechnet.


Analysten hatten im Schnitt mit einem Ebitda von 202,9 Mio. Euro gerechnet, beim Betriebsergebnis mit 107,7 Mio. Euro und beim Konzernergebnis exakt mit 75,4 Mio. Euro.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"