Flughafen Wien blickt zufrieden auf 2017 und zuversichtlich auf 2018

Wien/Schwechat (APA) - Der Flughafen Wien hat 2017 einen Passagierrekord erzielt und auch der Gewinn wird höher ausfallen als bisher vorhergesagt. Der Aufwärtstrend sei nicht vorbei, sagten die Vorstände Julian Jäger und Günther Ofner: bei den Passagieren soll es 2018 mindestens drei Prozent Plus geben und auch der Gewinn wird wieder höher ausfallen. Die Aktionäre können sich für 2017 auf eine höhere Dividende freuen.

Über 30 Millionen Passagiere nutzten die Flughäfen Wien, Malta und Kosice im Jahr 2017, davon 24,4 Millionen Wien, 6 Millionen Malta und 0,5 Millionen Kosice. Das entspricht einem Zuwachs um eine Million in Wien, eine weitere Million ist in Malta und Kosice zusammen dazu gekommen.

Parallel zum Passagierzuwachs hat der Flughafen auch den Gewinn gesteigert, auf mehr als die vorhergesagten 120 Mio. Euro. Einen genauen Betrag könne man noch nicht nennen, aber die Aktionäre können mit einer höheren Dividende rechnen, so Ofner. Und 2018 soll der Konzerngewinn auf zumindest 132 Mio. Euro weiter zulegen.

Für den Flughafen Wien würde eine rasche und klare Lösung für die insolvente Fluglinie Niki weitere Wachstumschancen eröffnen, wobei alle bisher bekannten Bieter gute Perspektiven bieten, wie Jäger ausführte. Schädlich sei nur die Unsicherheit, sagten die beiden Vorstände am Dienstag in einer Pressekonferenz.

Der Flughafen Wien will heuer 175 Mio. Euro investieren. Am Standort sollen durch Betriebsansiedlungen 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen, davon 500 durch ein Logistikzentrum von DHL. Geplant wird aber auch ein drittes Hotel, der Ausbau von Büroflächen und die Schaffung eines Gesundheitszentrums.

Beim Projekt der dritten Piste heißt es derzeit warten auf einen Spruch des Bundesverwaltungsgerichts (BVwG), mit dem der Flughafen im Laufe des Jahres rechnet - und dann wohl noch auf eine Berufung beim Höchstgericht. Dafür drängt der Flughafen auf einen raschen Bau der Bahnlinie nach Bratislava. Deren Fertigstellung ist derzeit erst 2036 geplant, das sei deutlich zu spät angesichts der aktuellen Verkehrsentwicklung in der Region.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro