Flughafen Wien - Bis Juni 8,1 Prozent mehr Gewinn, Ausblick bestätigt

Der börsennotierte Flughafen Wien hat für das erste Halbjahr 2015 einen Anstieg des Nettogewinns um 8,1 Prozent auf 47,6 Mio. Euro gemeldet. Das Ergebnis fiel höher aus als von den Analysten erwartet.

Obwohl das Passagieraufkommen über Wien-Schwechat im ersten Halbjahr um 0,8 Prozent rückläufig war, stiegen der Umsatz und die Ergebnisse. In den nächsten Monaten sollen neue Wachstumsimpulse greifen, u.a. wegen der neuen AUA-Langstrecken und weiterer neuer Flugverbindungen. Im Juli habe es am 31. überhaupt das stärkste Passgieraufkommen in der Airport-Geschichte gegeben, wurde am Dienstag ad hoc berichtet.

Für das Gesamtjahr 2015 hat der Flughafen Wien heute seinen Ausblick (Passagierplus zwischen 0 und 2 Prozent) bestätigt, Vorstand Julian Jäger geht bisher jedenfalls von einem leichten Passagierzuwachs aus - ebenso von mehr Umsatz und Gewinn. Der Umsatz soll auf mehr als 645 Mio. Euro steigen, der Nettogewinn 85 Mio. Euro übertreffen.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma