Flughafen Innsbruck fertigte 2017 rund 1,1 Mio. Passagiere ab

Innsbruck (APA) - Der Flughafen Innsbruck hat im Jahr 2017 insgesamt 1,092.547 Passagiere abgefertigt. Das entspricht einem Plus von rund 86.000 Passagieren bzw. 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, teilte der Flughafen am Dienstag in einer Aussendung mit. Vor allem die ersten beiden Quartale hätten ein "sehr starkes Wachstum" gebracht, danach hatte die Insolvenz der Fluglinie Niki negative Auswirkungen, hieß es.

Das Ergebnis sei vor allem auf das starke erste Quartal zurückzuführen, im dem über 50 Prozent der gesamten Jahrespassagiere gezählt wurden. Bereits Ende November und damit so früh wie noch nie in der Geschichte des Innsbrucker Flughafens wurde der einmillionste Passagier abgefertigt. Wetterkapriolen und hartnäckige Nebellagen im Inntal führten dann jedoch zu Flugausfällen und Umleitungen.

Durch die Insolvenz der Fluglinie Niki kurz vor Weihnachten fielen pro Woche sieben Linienflüge weg, und auch der Wegfall von drei wöchentlichen Rotationen nach Mallorca habe sich in einem Passagierrückgang im dritten Quartal niedergeschlagen. Diese Einbußen können in der aktuellen Wintersaison nur teilweise abgefedert werden, obwohl es mit Antwerpen und St. Petersburg durchaus auch neue Destinationen gebe. Zudem konnten im Herbst 2017 die Linienflüge nach Amsterdam und London Heathrow bzw. Gatwick erstmals ganzjährig angeboten werden.

Im Vergleich zu den Passagierzahlen habe es bei den Bewegungen aufgrund besser ausgelasteter Flugzeuge einen deutlich geringeren Zuwachs gegeben. Mit insgesamt 11.481 Flugbewegungen gab es gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 360 Bewegungen bzw. 3,2 Prozent. Damit liege man jedoch im Vergleich zum Spitzenjahr 2000 um rund 30 Prozent unter der damaligen Bewegungszahl von 17.130.

Die Buchungslage für 2018 sei bisher zufriedenstellend. Im Sommer soll erneut ein Schwerpunkt auf Mittelmeerdestinationen gelegt werden. Noch offen sei die endgültige Entwicklung nach Mallorca. Geschäftsführer Marco Pernetta legte seine Hoffnung in den am Dienstag bekannt gewordenen Verkauf von Niki an Niki Lauda und Thoms Cook, da "man jahrelang hervorragend zusammengearbeitet hat".

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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