Flüge in der Schwerelosigkeit ab 2015 - um 2000 Euro

Payerne - Das Raumfahrtunternehmen Swiss Space Systems (S3) will in kommenden Jahr kommerzielle Schwerelosigkeitsflüge durchführen. Ein Ticket der günstigsten Kategorie soll weniger als 2.000 kosten, ein VIP-Flugschein mindestens 50.000 Euro.

Die ersten Starts sollen in der zweiten Jahreshälfte in der Schweiz erfolgen. Geplant sind Flüge von weltweit mehr als 15 Airports. Die Schwerelosigkeitserlebnisse mit dem ZeroG-Flugzeug seien ein erster Schritt auf dem Weg zur Realisierung der Vision von der Raumfahrt für alle, wurde Pascal Jaussi, Gründer und Chef von S3, am Mittwoch in einer Mitteilung zitiert.

Die Flüge dauern knapp zwei Stunden. In dieser Zeit werden 15 Parabeln geflogen, in denen die Erfahrung von Schwerelosigkeit für die Dauer von 20 bis 25 Sekunden möglich sein soll. "Jeder kann die von den Astronauten im Raum erlebte Schwerelosigkeit erfahren und dies zu erschwinglichen Preisen", meinte Jaussi. Angeboten werden drei Kategorien. Die Tickets in der günstigsten Variante sollen unter 2.000 Euro pro Kopf kosten. In dieser Party-Zone finden bis zu 40 Passagiere Platz. Die zwölf Fluggäste im VIP-Bereich müssen demgegenüber mindestens 50.000 Euro hinblättern. Im Luxusbereich ist Raum für maximal 28 Passagiere, die je 5.000 Euro zahlen müssen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne