Flüge in der Schwerelosigkeit ab 2015 - um 2000 Euro

Payerne - Das Raumfahrtunternehmen Swiss Space Systems (S3) will in kommenden Jahr kommerzielle Schwerelosigkeitsflüge durchführen. Ein Ticket der günstigsten Kategorie soll weniger als 2.000 kosten, ein VIP-Flugschein mindestens 50.000 Euro.

Die ersten Starts sollen in der zweiten Jahreshälfte in der Schweiz erfolgen. Geplant sind Flüge von weltweit mehr als 15 Airports. Die Schwerelosigkeitserlebnisse mit dem ZeroG-Flugzeug seien ein erster Schritt auf dem Weg zur Realisierung der Vision von der Raumfahrt für alle, wurde Pascal Jaussi, Gründer und Chef von S3, am Mittwoch in einer Mitteilung zitiert.

Die Flüge dauern knapp zwei Stunden. In dieser Zeit werden 15 Parabeln geflogen, in denen die Erfahrung von Schwerelosigkeit für die Dauer von 20 bis 25 Sekunden möglich sein soll. "Jeder kann die von den Astronauten im Raum erlebte Schwerelosigkeit erfahren und dies zu erschwinglichen Preisen", meinte Jaussi. Angeboten werden drei Kategorien. Die Tickets in der günstigsten Variante sollen unter 2.000 Euro pro Kopf kosten. In dieser Party-Zone finden bis zu 40 Passagiere Platz. Die zwölf Fluggäste im VIP-Bereich müssen demgegenüber mindestens 50.000 Euro hinblättern. Im Luxusbereich ist Raum für maximal 28 Passagiere, die je 5.000 Euro zahlen müssen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"