Flüchtlingswelle kurbelt deutsche Wirtschaft an

Berlin - Die deutschen Geschäftsbanken versprechen sich vom Flüchtlingsstrom Impulse für die deutsche Konjunktur. Unterm Strich könnte dies die Wirtschaftkraft um etwa 0,2 Prozentpunkte anschieben, teilte der Bundesverband deutscher Banken (BdB) am Mittwoch mit. Zum einen dürfte der private Konsum zulegen, zum anderen könnten direkte Sachleistungen und zusätzliche Beschäftigte für die Verwaltung und Integration der Flüchtlinge den Staatskonsum erhöhen. Für dieses und nächstes Jahr erwartet der BdB jeweils einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von 1,7 Prozent. Im Frühjahr hatte der Verband für 2015 und 2016 noch je ein Plus von 1,8 Prozent veranschlagt.

Die mittel- bis langfristigen Wachstumseffekte der Zuwanderung hängen nach BdB-Angaben jedoch entscheidend davon ab, ob und wie schnell die Integration der anerkannten Asylbewerber in den Arbeitsmarkt gelingt.

Schwung für die gesamte Wirtschaft kommt laut BdB vor allem vom privaten Konsum. So dürften die Verbraucher ihre Ausgaben 2015 um rund zwei Prozent erhöhen und damit so stark wie seit fünfzehn Jahren nicht mehr. Ferner werde der niedrige Euro-Kurs den Exporteuren zugutekommen. Die VW -Abgasaffäre dürfte nach Ansicht des BdB die Ausfuhren "aus heutiger Sicht nur geringfügig beeinträchtigen".

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte