Flüchtlinge: Türkei begrüßt EU-Vorschlag

Brüssel (APA/Reuters) - Die türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hat Zustimmung zum kolportierten neuen EU-Vorschlag in der Flüchtlingskrise signalisiert. Der Vorschlag "zielt auf eine neue Ära in den EU-Türkei-Beziehungen ab", sagte er am Montagabend in Brüssel. Davutoglu äußerte sich vor einem Treffen mit den 28 EU-Staats- und Regierungschefs.

"Wir wollen Flüchtlingswellen und tragische Ereignisse in der Ägäis verhindern", betonte er. Der Deal ziele darauf ab, Schlepper zu bekämpfen und Flüchtlinge von der Reise nach Europa abzuhalten. Ankara wolle alle Flüchtlinge in den eigenen Hoheitsgewässern retten, betonte er.

Diplomaten zufolge will die EU der Türkei zusätzliche drei Milliarden Euro für die Flüchtlingshilfe zusagen und einem Tausch syrischer Kriegsflüchtlinge im Verhältnis 1:1 zustimmen. Demnach sollen alle in Griechenland aufgegriffene Flüchtlinge wieder in die Türkei zurückgeschickt werden. Für jeden Syrer, der sich unter ihnen befinde, solle die EU aber einen syrischen Kriegsflüchtling aus der Türkei aufnehmen. Außerdem ist eine Aufhebung der Visapflicht für Türken in der EU bereits im Juni geplant.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

Newsticker

Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

Newsticker

Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

Newsticker

Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma