Flüchtlinge: Türkei begrüßt EU-Vorschlag

Brüssel (APA/Reuters) - Die türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hat Zustimmung zum kolportierten neuen EU-Vorschlag in der Flüchtlingskrise signalisiert. Der Vorschlag "zielt auf eine neue Ära in den EU-Türkei-Beziehungen ab", sagte er am Montagabend in Brüssel. Davutoglu äußerte sich vor einem Treffen mit den 28 EU-Staats- und Regierungschefs.

"Wir wollen Flüchtlingswellen und tragische Ereignisse in der Ägäis verhindern", betonte er. Der Deal ziele darauf ab, Schlepper zu bekämpfen und Flüchtlinge von der Reise nach Europa abzuhalten. Ankara wolle alle Flüchtlinge in den eigenen Hoheitsgewässern retten, betonte er.

Diplomaten zufolge will die EU der Türkei zusätzliche drei Milliarden Euro für die Flüchtlingshilfe zusagen und einem Tausch syrischer Kriegsflüchtlinge im Verhältnis 1:1 zustimmen. Demnach sollen alle in Griechenland aufgegriffene Flüchtlinge wieder in die Türkei zurückgeschickt werden. Für jeden Syrer, der sich unter ihnen befinde, solle die EU aber einen syrischen Kriegsflüchtling aus der Türkei aufnehmen. Außerdem ist eine Aufhebung der Visapflicht für Türken in der EU bereits im Juni geplant.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los