Flüchtlinge - Oslo will wegen Kosten staatlichen Pensionsfonds nutzen

Oslo - Norwegen will zur Bewältigung der Kosten durch die Flüchtlingskrise den staatlichen Pensionsfonds anzapfen. Die Regierung erwarte im kommenden Jahr 33.000 Asylbewerber, dies seien dreimal so viele wie in den vergangenen Jahren, teilte die Regierung in Oslo am Freitag mit.

Die Kosten lägen damit vermutlich um 9,5 Mrd. Kronen (1 Mrd. Euro) höher als im Anfang Oktober veröffentlichten Haushaltsentwurf veranschlagt. Die Regierung schlage daher vor, 1,2 Mrd. Kronen aus dem staatlichen Pensionsfonds zu nehmen.

Der größte Staatsfonds der Welt speist sich aus den Einnahmen der Öl- und Gasförderung und ist umgerechnet mehr als 700 Mio. Euro schwer. Weitere 4,2 Milliarden Kronen sollen aus dem Topf für Entwicklungshilfe entnommen und für Flüchtlinge verwendet werden. Gleichzeitig will die rechtsgerichtete Regierung die Hilfen für Flüchtlinge kürzen und abgelehnte Asylbewerber schneller abschieben.

Das 5,2 Millionen Einwohner zählende Norwegen gehört nicht zur EU, aber zum Schengenraum. Es hat sich im Rahmen der Umverteilung von Flüchtlingen zur Aufnahme von 1.500 Flüchtlingen bereit erklärt, die sich derzeit in Italien und Griechenland aufhalten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte