Flüchtlinge - Oslo will wegen Kosten staatlichen Pensionsfonds nutzen

Oslo - Norwegen will zur Bewältigung der Kosten durch die Flüchtlingskrise den staatlichen Pensionsfonds anzapfen. Die Regierung erwarte im kommenden Jahr 33.000 Asylbewerber, dies seien dreimal so viele wie in den vergangenen Jahren, teilte die Regierung in Oslo am Freitag mit.

Die Kosten lägen damit vermutlich um 9,5 Mrd. Kronen (1 Mrd. Euro) höher als im Anfang Oktober veröffentlichten Haushaltsentwurf veranschlagt. Die Regierung schlage daher vor, 1,2 Mrd. Kronen aus dem staatlichen Pensionsfonds zu nehmen.

Der größte Staatsfonds der Welt speist sich aus den Einnahmen der Öl- und Gasförderung und ist umgerechnet mehr als 700 Mio. Euro schwer. Weitere 4,2 Milliarden Kronen sollen aus dem Topf für Entwicklungshilfe entnommen und für Flüchtlinge verwendet werden. Gleichzeitig will die rechtsgerichtete Regierung die Hilfen für Flüchtlinge kürzen und abgelehnte Asylbewerber schneller abschieben.

Das 5,2 Millionen Einwohner zählende Norwegen gehört nicht zur EU, aber zum Schengenraum. Es hat sich im Rahmen der Umverteilung von Flüchtlingen zur Aufnahme von 1.500 Flüchtlingen bereit erklärt, die sich derzeit in Italien und Griechenland aufhalten.

Wien (APA) - Die Chefs der heimischen Luxushotels rechnen heuer im Winter mit besseren Geschäften als im Vorjahr. Fast die Hälfte (45 Prozent) erwartet in der Saison 2017/18, die Anfang November startete, mehr Nächtigungen - 2016/17 war nur ein gutes Drittel (34,5 Prozent) so zuversichtlich. Einen Rückgang befürchten gut 10 Prozent - vor einem Jahr waren es noch 29 Prozent, geht aus einer ÖHV-Umfrage hervor.
 

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Spitzenhoteliers gehen optimistischer in die Wintersaison als 2016/17

Berlin (APA/dpa) - Die Auto- und die Computerindustrie müssen nach Einschätzung von Experten der deutschen Regierung in den nächsten Jahren nicht um eine ausreichende Versorgung mit dem wichtigen Rohstoff Lithium bangen. Das für viele Elektroauto-Batterien oder Smartphone-Akkus unerlässliche Leichtmetall dürfte bis 2025 ohne größere Probleme verfügbar sein.
 

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Kein Engpass an E-Rohstoff Lithium bis 2025

Paris (APA/dpa) - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat in Großbritannien eine Verbesserung der beruflichen Ausbildung eingemahnt. Obwohl es im Vereinigten Königreich einen starken Aufschwung mit einer rekordhohen Beschäftigung gebe, bleibe die Produktivität der britischen Arbeitnehmer nach wie vor schwach.
 

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OECD warnt vor Verschärfung des Fachkräftemangels in UK