Flüchtlinge - Europäisches Jobportal für geflüchtete Wissenschafter

Berlin/Brüssel - Geflüchtete Wissenschafter aus Krisenländern wie Syrien erhalten bei der Jobsuche Unterstützung von der EU. Beim Treffen der G-7-Wissenschaftsminister am Freitag in Berlin will EU-Forschungskommissar Carlos Moedas für ein neues Internetportal werben, das Flüchtlinge und die europäischen Forschungseinrichtungen in Kontakt bringen soll.

"Das neue Portal "science4refugees" ist ein Beispiel dafür, wie Europas Forschergemeinschaft wirklich weltoffen sein kann", sagte Moedas der Deutschen Presse-Agentur.

Das neue Jobportal sei eine Chance für "unglaublich talentierte, aber bisher grob benachteiligte Wissenschafter", erklärte Moedas und betonte gleichzeitig die Vorteile für Europa: "Wenn wir Flüchtlinge und Asylsuchende mit wissenschaftlicher Qualifikation mit Forschungseinrichtungen zusammenbringen, gewinnt die EU eine große Vielfalt an Einblicken für unsere Forschung und Innovation."

Das in dieser Woche gestartete Portal "science4refugees" funktioniert wie ein soziales Netzwerk: Hochschulen und Forschungseinrichtungen stellen ihre Projekte und Jobangebote online, Flüchtlinge können ihre Lebensläufe einstellen und Interesse an einer wissenschaftlichen Tätigkeit bekunden.

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Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft