"Flieger rappelvoll": Eurowings will 700 neue Mitarbeiter einstellen

Die neue Lufthansa-Billigflugtochter Eurowings will in diesem Jahr rund 700 Mitarbeiter einstellen. Es sollen vor allem Flugbegleiter und Piloten sein, sagte Lufthansa-Vorstand und Eurowings-Chef Karl Ulrich Garnadt am Mittwoch auf der Reisemesse ITB in Berlin. Ein größerer Teil von ihnen werde am Standort Düsseldorf eingesetzt werden.

Garnadt bekräftigte das Ziel, Eurowings "in ein paar Jahren" zum drittgrößten Billigfluganbieter in Europa hinter Ryanair und Easyjet zu machen. Nach "holprigen Anfängen" laufe der Flugbetrieb auf der Langstrecke mit Zielen in Thailand und der Dominikanische Republik inzwischen reibungslos.

"Die Flieger sind rappelvoll", die Auslastung liege bei "weit mehr als 90 Prozent", sagte Garnadt. Eurowings setzt seit November zwei Langstrecken-Flugzeuge vom Typ Airbus A330 ein. Bis Jahresende kommen vier weitere A330 hinzu, kündigte der Manager an. Eine siebente Maschine soll im Frühjahr 2017 hinzukommen. "Wir werden aber den Ausbau der Langstrecke gegenüber dem ursprünglichen Plan verlangsamen", fügte Garnadt hinzu. Das Ziel Boston werde im Juni ins Programm aufgenommen und Miami im September.

Washington (APA/dpa) - Nach tagelangen zähen Verhandlungen haben Republikaner und Demokraten in den USA den Stillstand der Regierung beendet - das eigentliche Problem damit aber nur vertagt. Der Kongress verabschiedete am Montag einen weiteren Übergangshaushalt, der die Finanzierung der Regierung bis zum 8. Februar sicherstellt. Beide Seiten wollen zudem weiter über ein Einwanderungspaket verhandeln.
 

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"Shutdown" der US-Regierung beendet - aber nur Übergangslösung

Luxemburg (APA/dpa) - Der Europäische Rechnungshof hat der EU-Kommission Nachlässigkeiten bei der Haushaltsüberwachung in Europa vorgeworfen. Die Brüsseler Behörde wende den Stabilitäts- und Wachstumspakt nicht effektiv an, um übermäßige Verschuldung und wirtschaftliche Ungleichgewichte in Europa wirksam zu verhindern, erklärten die Rechnungsprüfer am Dienstag in Luxemburg.
 

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Rechnungshof wirft EU-Kommission mangelhafte Haushaltsüberwachung vor

Wien (APA) - Am heutigen zehnten Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen den Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und 13 weitere Angeklagte hat der Verteidiger des mitangeklagten Walter Meischberger schwere Vorwürfe erhoben. Der Anwalt mutmaßt eine verbotene Absprache zwischen dem teilgeständigen Peter Hochegger und der Justiz. Hochegger und Staatsanwalt Alexander Marchart dementierten das.
 

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Grasser-Prozess - Verteidigervorwurf gegen Hochegger: Verbotener Deal