Firmenpleiten in Deutschland auf tiefstem Stand seit 1999

Wiesbaden (APA/dpa) - Dank boomender Konjunktur und Rekordbeschäftigung sind 2017 erneut weniger Unternehmen in die Pleite gerutscht als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Firmeninsolvenzen sank auf den niedrigsten Stand seit der Einführung der Insolvenzordnung 1999, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte und damit frühere Angaben von Wirtschaftsauskunfteien bestätigte.

Nach Angaben der Wiesbadener Behörde registrierten die Amtsgerichte 20.093 Fälle und damit 6,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Damit setzte sich der seit Jahren andauernde Trend fort, den letzten Anstieg der Firmenpleiten gab es im Jahr der Wirtschaftskrise 2009.

Weil jedoch 2017 wieder mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen den Gang zum Insolvenzrichter antraten, erhöhte sich die Summe der voraussichtlichen Forderungen an die Gläubiger auf rund 29,7 Mrd. Euro nach rund 27,4 Mrd. Euro im Jahr 2016.

Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war im 2017 mit 71.896 Fällen um 6,9 Prozent niedriger als im Vorjahr. Einen Anstieg hatte es hierbei zuletzt 2010 gegeben.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen