Firmenanleihen aus Frankreich und Deutschland dominieren EZB-Käufe

Frankfurt (APA/Reuters) - Im groß angelegten Programm der EZB zum Aufkauf von Corporate Bonds dominieren Firmentitel aus Frankreich und Deutschland. Auf Frankreich entfallen 29 Prozent aller bisher erworbenen Titel, auf Unternehmensanleihen aus Deutschland 25 Prozent, wie aus neuen Daten hervorgeht, die die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag veröffentlichte.

Bis Ende September hatten die Währungshüter Firmenanleihen im Volumen von 114,7 Milliarden Euro in ihre Bücher genommen. Die EZB hatte im Juni 2016 mit dem Aufkauf von Unternehmensanleihen begonnen. Sie sind Teil des im März 2015 gestarteten Wertpapier-Kaufprogramms zur Ankurbelung der Konjunktur, das inzwischen auf 2,28 Billionen Euro angelegt ist.

Ähnliche Daten hatte die Euro-Notenbank zuletzt im Juni veröffentlicht. Sie will diese nun zweimal im Jahr aktualisieren. Auf Versorger-Anleihen entfallen 16 Prozent aller erworbenen Titel, auf Titel von Infrastruktur- und Transport-Unternehmen zwölf Prozent. Anleihen von Firmen aus der Autobranche machen zehn Prozent aus. Zu den erworbenen Firmenanleihen bekannter deutscher Unternehmen zählen etwa Schuldenpapiere der Dax-Konzerne Daimler, Siemens und E.ON.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro