Die meisten deutschen Firmen erwarten stabiles Russland-Geschäft

Die meisten deutschen Firmen erwarten stabiles Russland-Geschäft

(Reuters) - Knapp zwei Drittel der deutschen Firmen erwarten in diesem Jahr trotz der Sanktionen ein gleichbleibendes oder sogar besseres Russland-Geschäft. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten repräsentativen Umfrage der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK) hervor. Etwa jedes dritte Unternehmen befürchtet dagegen Einbrüche von bis zu 50 Prozent oder sogar mehr. "Besonders stark ist der innovative deutsche, zumeist mittelständisch geprägte Maschinen- und Anlagenbau betroffen", sagte der stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Volker Treier. "Einerseits direkt durch die verhängten EU-Sanktionen oder die Unklarheit ihrer Anwendung, andererseits durch die für russische Auftraggeber deutlich verteuerte Finanzierung, aufgrund der Kreditverknappung und der Rubel-Abwertung."

Wegen der Waffenruhe in der Ost-Ukraine setzt die Europäische Union härtere Wirtschaftssanktionen vorerst nicht um. "Abhängig von der Situation vor Ort ist die EU bereit, die vereinbarten Sanktionen ganz oder teilweise zu überprüfen", sagte EU-Ratspräsident Herman van Rompuy am Montagabend.

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