Die meisten deutschen Firmen erwarten stabiles Russland-Geschäft

Die meisten deutschen Firmen erwarten stabiles Russland-Geschäft

(Reuters) - Knapp zwei Drittel der deutschen Firmen erwarten in diesem Jahr trotz der Sanktionen ein gleichbleibendes oder sogar besseres Russland-Geschäft. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten repräsentativen Umfrage der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK) hervor. Etwa jedes dritte Unternehmen befürchtet dagegen Einbrüche von bis zu 50 Prozent oder sogar mehr. "Besonders stark ist der innovative deutsche, zumeist mittelständisch geprägte Maschinen- und Anlagenbau betroffen", sagte der stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Volker Treier. "Einerseits direkt durch die verhängten EU-Sanktionen oder die Unklarheit ihrer Anwendung, andererseits durch die für russische Auftraggeber deutlich verteuerte Finanzierung, aufgrund der Kreditverknappung und der Rubel-Abwertung."

Wegen der Waffenruhe in der Ost-Ukraine setzt die Europäische Union härtere Wirtschaftssanktionen vorerst nicht um. "Abhängig von der Situation vor Ort ist die EU bereit, die vereinbarten Sanktionen ganz oder teilweise zu überprüfen", sagte EU-Ratspräsident Herman van Rompuy am Montagabend.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die deutsche Commerzbank verfolgt ihre Pläne für eine europäische Onlinebank nicht weiter. "Wir haben inzwischen entschieden, das Projekt Copernicus nicht fortzuführen", sagte Privatkundenchef Michael Mandel in einem im Intranet der Commerzbank veröffentlichten Interview, das die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte.
 

Newsticker

Deutsche Commerzbank gibt Pläne für europäische Onlinebank auf

Berlin (APA/Reuters) - Europa muss sich im internationalen Zahlungsverkehr angesichts des Konflikts über die Iran-Sanktionen nach den Worten des deutschen Außenministers Heiko Maas unabhängiger von den USA machen.
 

Newsticker

Maas: Europa im Zahlungsverkehr unabhängiger von USA machen

AUVA-Vorstand winkt Sparpaket durch

Politik

AUVA-Vorstand winkt Sparpaket durch