Die meisten deutschen Firmen erwarten stabiles Russland-Geschäft

Die meisten deutschen Firmen erwarten stabiles Russland-Geschäft

(Reuters) - Knapp zwei Drittel der deutschen Firmen erwarten in diesem Jahr trotz der Sanktionen ein gleichbleibendes oder sogar besseres Russland-Geschäft. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten repräsentativen Umfrage der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK) hervor. Etwa jedes dritte Unternehmen befürchtet dagegen Einbrüche von bis zu 50 Prozent oder sogar mehr. "Besonders stark ist der innovative deutsche, zumeist mittelständisch geprägte Maschinen- und Anlagenbau betroffen", sagte der stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Volker Treier. "Einerseits direkt durch die verhängten EU-Sanktionen oder die Unklarheit ihrer Anwendung, andererseits durch die für russische Auftraggeber deutlich verteuerte Finanzierung, aufgrund der Kreditverknappung und der Rubel-Abwertung."

Wegen der Waffenruhe in der Ost-Ukraine setzt die Europäische Union härtere Wirtschaftssanktionen vorerst nicht um. "Abhängig von der Situation vor Ort ist die EU bereit, die vereinbarten Sanktionen ganz oder teilweise zu überprüfen", sagte EU-Ratspräsident Herman van Rompuy am Montagabend.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte