Die meisten deutschen Firmen erwarten stabiles Russland-Geschäft

Die meisten deutschen Firmen erwarten stabiles Russland-Geschäft

(Reuters) - Knapp zwei Drittel der deutschen Firmen erwarten in diesem Jahr trotz der Sanktionen ein gleichbleibendes oder sogar besseres Russland-Geschäft. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten repräsentativen Umfrage der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK) hervor. Etwa jedes dritte Unternehmen befürchtet dagegen Einbrüche von bis zu 50 Prozent oder sogar mehr. "Besonders stark ist der innovative deutsche, zumeist mittelständisch geprägte Maschinen- und Anlagenbau betroffen", sagte der stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Volker Treier. "Einerseits direkt durch die verhängten EU-Sanktionen oder die Unklarheit ihrer Anwendung, andererseits durch die für russische Auftraggeber deutlich verteuerte Finanzierung, aufgrund der Kreditverknappung und der Rubel-Abwertung."

Wegen der Waffenruhe in der Ost-Ukraine setzt die Europäische Union härtere Wirtschaftssanktionen vorerst nicht um. "Abhängig von der Situation vor Ort ist die EU bereit, die vereinbarten Sanktionen ganz oder teilweise zu überprüfen", sagte EU-Ratspräsident Herman van Rompuy am Montagabend.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen