Firmen mit Ebola-Bezug setzen Höhenflug an den Börsen fort

Frankfurt, 14. Okt (Reuters) - Die Furcht vor einer weiteren Ausbreitung der Seuche Ebola beflügelt die Anbieter von Schutzbekleidung am Dienstag erneut. Lakeland Industries und Alpha Pro gewannen im vorbörslichen US-Geschäft zwei beziehungsweise 6,5 Prozent. Konkurrent Versar legte zeitweise sogar um 88 Prozent zu. Die beiden ersteren haben ihren Kurs seit Wochenbeginn bereits mehr als verdreifacht. Versar hinkt bisher hinterher.

Gefragt waren auch Chembio Diagnostics. Die Papiere des Anbieters von Infektionsschnelltests rückten vorbörslich 14 Prozent vor. Sharps Cmpliance, Spezialist für die Entsorgung medizinischer Abfälle, notierte 13 Prozent höher. Die in den USA gelisteten Aktien von Tekmira legten drei Prozent zu. Ein experimentelles Medikament des kanadischen Konzerns wird zur Bekämpfung von Ebola eingesetzt.

Die Marktkapitalisierung dieser Unternehmen liegt zwischen 56 und etwa 200 Millionen Dollar. Lediglich Tekmira ragt aus dieser Gruppe mit einem Börsenwert von gut 500 Millionen Dollar heraus.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro