Firma des tschechischen Premiers streicht Jobs bei Bäckerei Lieken

Prag (APA) - Die tschechische Holding Agrofert von Premier Andrej Babis will in ihrer deutschen Bäckerei-Gruppe Lieken 1.665 der rund 2.800 Arbeitsplätzen streichen. Das berichtet die tschechische Wirtschaftstageszeitung "E15" am Montag in ihrer Online-Ausgabe unter Berufung auf deutsche Gewerkschaften. 1.065 Stellen sollen in der Logistik eingespart werden, der Rest in der Produktion.

Agrofert-Sprecher Karel Hanzelka wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Konkrete Zahlen seien eine interne Angelegenheit des Unternehmens und nicht zur Veröffentlichung bestimmt, so Hanzelka.

Der deutsche Backwarenhersteller Lieken gehört seit 2013 zu Agrofert, damals hatte das Unternehmen noch rund 4.000 Mitarbeiter. Regierungschef Babis ist offiziell nicht mehr Besitzer von Agrofert - im Februar 2017 musste er die Holding auf Grund einer Novelle des Unvereinbarkeitsgesetzes in einen Treuhandfonds überführen. Kritiker bezweifeln jedoch, dass sich Babis tatsächlich aus dem Geschäft zurückgezogen hat. Im Aufsichtsrat des Fonds sitzt nämlich seine Ehefrau Monika.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte