Finanztransaktionssteuer - Schelling ortet wichtigen Schritt vorwärts

Brüssel - Bei den seit Jahren laufenden Verhandlungen über die Finanztransaktionssteuer sei ein wichtiger Schritt vorwärts erzielt worden. Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) erklärte am Dienstag vor Beginn des ECOFIN, von drei Optionen seien nur mehr zwei übrig geblieben. Aber dass es eine Einigung beim EU-Finanzministerrat im Juni geben könnte, sei "pure Spekulation".

Die Arbeitsgruppen seien beauftragt worden, die nächsten Schritte zu machen. Von den drei Vorschlägen sei jener, der am wenigsten gebracht hätte, ausgeschlossen worden. "Alle waren der Meinung, wenn man damit praktisch nichts bewegt, und die Kosten höher als die Einnahmen sind, wird das niemand akzeptieren". Zu den beiden übrig gebliebenen Optionen zählen der Vorschlag der EU-Kommission und "ein modifiziertes Modell, das wir schon früher eingebracht haben, basierend auf dem Kommissionsvorschlag. Aber es gibt noch Details zu klären".

Schelling sprach von einem sehr guten Klima in den Verhandlungen der elf Finanzminister der Eurogruppe, die an einer verstärkten Zusammenarbeit für die Finanztransaktionssteuer teilnehmen wollen. "Es gab konstruktive Beiträge und weitestgehende Annäherung, wenn auch noch keine endgültige Lösung".

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte