Finanztransaktionssteuer - Schelling ortet wichtigen Schritt vorwärts

Brüssel - Bei den seit Jahren laufenden Verhandlungen über die Finanztransaktionssteuer sei ein wichtiger Schritt vorwärts erzielt worden. Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) erklärte am Dienstag vor Beginn des ECOFIN, von drei Optionen seien nur mehr zwei übrig geblieben. Aber dass es eine Einigung beim EU-Finanzministerrat im Juni geben könnte, sei "pure Spekulation".

Die Arbeitsgruppen seien beauftragt worden, die nächsten Schritte zu machen. Von den drei Vorschlägen sei jener, der am wenigsten gebracht hätte, ausgeschlossen worden. "Alle waren der Meinung, wenn man damit praktisch nichts bewegt, und die Kosten höher als die Einnahmen sind, wird das niemand akzeptieren". Zu den beiden übrig gebliebenen Optionen zählen der Vorschlag der EU-Kommission und "ein modifiziertes Modell, das wir schon früher eingebracht haben, basierend auf dem Kommissionsvorschlag. Aber es gibt noch Details zu klären".

Schelling sprach von einem sehr guten Klima in den Verhandlungen der elf Finanzminister der Eurogruppe, die an einer verstärkten Zusammenarbeit für die Finanztransaktionssteuer teilnehmen wollen. "Es gab konstruktive Beiträge und weitestgehende Annäherung, wenn auch noch keine endgültige Lösung".

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert