Finanztransaktionssteuer - Schelling: Fortschritte ohne Durchbruch

Auf die lange Bank: Die Finanztransaktionssteuer wird offenbar ein Jahrzehnt-Porjekt. Ein entscheidender Duchbruch oder gar eine Lösung ist in weiter Ferne.

Riga. Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) wird seine EU-Ressortkollegen beim Rat in Riga über den "aktuellen Status" bei der Finanztransaktionssteuer unterrichten. Vor Beginn der Eurogruppe am Freitag in Riga sagte Schelling, "es gibt Fortschritte, aber keinen Durchbruch".

Umstritten sei weiterhin die Frage, ob das Emissions- oder das Residenzprinzip greife. Fortschritte dagegen seien bei der Frage, welche Produkte die Steuer umfasse, erzielt worden, aber noch keine Einigung.

Bei der nächsten Sitzung im Mai soll es zu einer Entscheidung kommen. Österreich und Portugal sind unter den elf Staaten, die im Rahmen einer verstärkten Zusammenarbeit an der Finanztransaktionssteuer beteiligt sind, mit der Koordinierung beauftragt.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma