Finanztransaktionssteuer: Löger berief Zehner-Gruppe ein

Brüssel (APA) - Die Finanztransaktionssteuer gibt wieder ein Lebenszeichen von sich. Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) hat für Donnerstag ein Treffen der zehn für eine verstärkte Zusammenarbeit in diesem Bereich willigen EU-Staaten nach der Sitzung der Eurogruppe einberufen.

Zuletzt hatte der Amtsvorgänger von Löger, Hans Jörg Schelling (ÖVP), mehrmals die Sitzung geleitet. Wie es weitergeht, ist offen. Die zehn Länder - neben Österreich sind noch Deutschland, Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Portugal, Slowenien, die Slowakei und Spanien dabei - hatten zwar nach eigenen Angaben Fortschritte erzielt, doch ging es zuletzt um technische Details bei der Frage des Anwendungsbereichs sowie um die Auswirkungen auf jene Länder, die kein Umlagesystem bei der Pension haben, sondern ein kapitalgesteuertes System. Diskutiert wird auch die Frage der Ausnahmen sowie, was die Steuer bringt und deren Umsetzung kostet. Auch wurden alle Szenarien betreffend des Brexit und dessen Auswirkungen durchgespielt.

Löger wird vor der Eurogruppe Donnerstagmittag auch mit dem neuen deutschen Finanzminister Olaf Scholz zusammentreffen. Dabei geht es um die Themen Digitalsteuer sowie um die Indexierung der Familienbeihilfe.

Frankfurt (APA/dpa) - Die Deutschen werden trotz mageren Zinsen immer vermögender - zumindest in der Summe. Auf den Rekordwert von 5.977 Milliarden Euro stieg das Geldvermögen der privaten Haushalte im zweiten Quartal 2018, wie die Deutsche Bundesbank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Das waren gut 80 Milliarden Euro mehr als in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres.
 

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Geldvermögen der Deutschen weiter gestiegen

Wien (APA) - Großbritannien wäre von einem Hard Brexit wirtschaftlich stärker negativ betroffen als die verbliebenen EU-27-Staaten. Zu diesem Ergebnis kommen der VWL-Professor Harald Oberhofer von der WU Wien und der VWL-Professor Michael Pfaffermayr von der Uni Innsbruck in einer Studie. Die Exporte Großbritanniens in die EU würden 2019 um 37 Prozent einbrechen, umgekehrt würde das minus 30 Prozent betragen.
 

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Hard Brexit - Austro-Ökonomen sehen mehr Negativfolgen für UK als EU

Wien (APA) - Die NEOS bleiben dabei: Sie werden heute im Verfassungsausschuss die Verankerung des Staatsziels Wirtschaft nicht mittragen, sondern die Vertagung verlangen, betonte Parteichefin Beate Meinl-Reisinger Mittwoch in einer Pressekonferenz. Sie "erwartet" Verhandlungen zur UVP-Novelle über die Streichung der - per Abänderungsantrag angehängten - "NGO-Schikane".
 

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Staatsziel Wirtschaft - NEOS lassen sich "nicht papierln"