Finanztransaktionssteuer: Vorläufig kein Treffen der 10er-EU-Gruppe

Brüssel (APA) - Bei der Finanztransaktionssteuer gibt es am Rande von Eurogruppe und EU-Finanzministerrat nächste Woche kein Treffen der zehn für eine solche Steuer willigen Länder. Auch die Frage der Vorsitzführung - bisher war der frühere österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) an der Spitze der zehn EU- und Eurostaaten - wird erst bei der nächsten Runde entschieden, hieß es in EU-Ratskreisen.

Österreich ist bei Eurogruppe und ECOFIN Montag und Dienstag nächster Woche durch den neuen Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) vertreten. Bei den jüngsten Treffen der 10er Gruppe - den für eine Finanztransaktionssteuer willigen Staaten gehören neben Österreich noch Deutschland, Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Portugal, Slowenien, die Slowakei und Spanien an - hat es bisher nicht die notwendigen Fortschritte gegeben. Zuletzt ging es angesichts der Frage des Anwendungsbereichs um die Auswirkungen auf jene Länder, die kein Umlagesystem bei der Pension haben, sondern ein kapitalgesteuertes System. Schließlich sollte klargestellt werden, was die Finanztransaktionssteuer bringt und was deren Umsetzung kostet. Auch wurden alle Szenarien betreffend des Brexit und deren Auswirkungen angefordert.

Wien/Schwechat/Dublin (APA/dpa-AFX) - Der irische Billigflieger Ryanair eröffnet eine eigene Basis am Düsseldorfer Flughafen. Ab Juni dieses Jahres sollen von dort aus zwei neue Strecken nach Alicante und Malaga angeboten werden, wie das irische Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Ryanair will dafür sowie für eine weitere Verbindung nach Palma de Mallorca eine Maschine in Düsseldorf stationieren.
 

Newsticker

Ryanair mit eigener Basis in Düsseldorf - Einst wichtige Niki-Station

Paris (APA/dpa) - Über 70 Staaten wollen den Kampf gegen die Finanzierung der sunnitischen Terrororganisationen Islamischer Staat (IS) und Al-Kaida verstärken. Das teilten die Teilnehmer der Konferenz "No Money for Terror" am Donnerstag nach zweitägigen Beratungen in Paris mit.
 

Newsticker

Über 70 Staaten wollen Kampf gegen Terror-Finanzierung verstärken

Wien (APA) - Beim US-Getränkekonzern Coca Cola hat der Boykottaufruf des steirischen Landeshauptmannstellvertreters und SPÖ-Chefs Michael Schickhofer Ärger ausgelöst. Schickhofer hatte im Zusammenhang mit der US-Strafzollpolitik zum Verzicht auf den Konsum von "Luxusprodukten" aus den USA, wie eben von Coca-Cola, aufgerufen. Der Betriebsrat der österreichischen Coca-Cola-Niederlassung fordert einen Widerruf.
 

Newsticker

US-Zölle - Coca Cola über steirischen Boykottaufruf verärgert