"Finanztest": Drei Organisationen zum CO2-Ausgleich "sehr gut"

Berlin (APA/AFP) - Bei einem Test von sechs Organisationen zum CO2-Ausgleich haben drei von der Stiftung Warentest die Note "sehr gut" bekommen. Am besten schnitt der Anbieter Atmosfair ab, berichtete die Zeitschrift "Finanztest" am Dienstag vorab aus ihrer jüngsten Ausgabe. Flugreisende können auf dem Portal ihren hohen CO2-Verbrauch zumindest teilweise ausgleichen, indem sie dort Kompensationszahlungen leisten.

Die Organisationen investieren das Geld dann in Energie- oder Waldprojekte. Neben Atmosfair schnitten auch die Anbieter Klima-Kollekte und Primaklima "sehr gut" ab. MyClimate schnitt "gut" ab, zwei weitere Anbieter waren ausreichend.

Entscheidend für das Testurteil war vor allem die Qualität der Kompensation, wie die Zeitschrift berichtete. Auch die Transparenz der Anbieter sei in die Bewertung eingeflossen, ebenso wie sie kontrolliert würden. Die besten Noten habe es für Projekte gegeben, die nach einem Gütesiegel für Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern namens Gold-Standard ausgestellt seien.

Die sechs getesteten Anbieter hätten im Jahr 2016 im Geschäft mit Privatkunden rund 170.000 Tonnen CO2 kompensiert, der Testsieger Atmosfair sei allein für 130.000 Tonnen davon verantwortlich. Jeder Deutsche komme pro Jahr auf elf Tonnen CO2-Ausstoß.

Der Preis für die Kompensation reiche von fünf Euro pro Tonne CO2 bis 23 Euro. Verbraucher können den gewünschten CO2-Ausgleich demnach über die Internetseiten der Anbieter abwickeln: Dort könnten sie ausrechnen, wie viel CO2 bei einer Reise oder in anderen Bereichen ihres Lebens anfalle.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht