Finanzspritze für Medizinstudenten: Wien zahlt 650 Euro monatlich

Der Konkurrenzdruck um angehende Spitalsärzte ist hoch: Wien will Medizinstudenten nun mit einer Finanzspritze umwerben. Ab August zahlt der Krankenanstaltenverbund (KAV) für das Klinisch-Praktische-Jahr (KPJ) eine "Aufwandsentschädigung" von 650 Euro monatlich, sagte Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) am Dienstag in der Bürgermeister-Pressekonferenz.

Das KPJ ist seit August 2014 fixer Bestandteil der neuen Medizinausbildung und muss im letzten Studienjahr absolviert werden. Das Pflichtpraktikum dauert 48 Wochen zu je 35 Wochenstunden. Mit der Zuwendung will man sich als attraktiver Arbeitgeber präsentieren. Laut Wehsely sind 650 Euro im Vergleich zu anderen Bundesländern hoch. Nieder- und Oberösterreich zahlen in etwa gleich viel, Vorarlberg 500 Euro monatlich, die restlichen Länder gar nichts.

Warum die Bundeshauptstadt bisher nichts zugeschossen hat, erklärte die Ressortchefin mit einem Fingerzeig auf den Bund. Der Nationalrat habe damals nämlich die Änderungen der Ausbildung beschlossen, ohne diesen Aspekt mitzubedenken. Wien sei hier von sich aus aktiv geworden. Der KAV bietet rund 350 Praktikumsplätze pro Jahr in den Gemeindespitälern an. Wird das Angebot gänzlich ausgeschöpft, schlägt sich das monetäre Zuckerl mit rund drei Millionen Euro jährlich nieder.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los