Finanzspritze für Chinas Wirtschaft

Die chinesische Zentralbank stützt einem Zeitungsbericht zufolge angesichts schwacher Konjunkturdaten die Wirtschaft mit umgerechnet rund 63 Milliarden Euro.

Shanghai. Das "Wall Street Journal" berichtete am Mittwoch unter Berufung auf einen Bankmanager, den fünf großen Kreditinstituten des Landes würden jeweils 100 Milliarden Yuan (12,6 Milliarden Euro) zur Verfügung gestellt. Diese sollten das Geld dann zur Stützung der Wirtschaft an Unternehmen weiterreichen.

"Das zielt wohl vor allem darauf an, Liquidität bereitzustellen, um möglichen Engpässen in den kommenden Wochen vorzubeugen", schrieben die Analysten von Credit Agricole in einer Analyse. Von der Zentralbank war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Zuletzt hatte die unerwartet schwache Industrieproduktion die Anleger an den Finanzmärkten beunruhigt. Die Produktion war im August nur noch um 6,9 Prozent gewachsen - so langsam wie seit sechs Jahren nicht mehr. Ausländische Unternehmen stecken zudem weniger Geld in den Standort China. Im August fielen ihre Direktinvestitionen so schwach aus wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Auch der Immobilienmarkt kühlt sich ab: Die Preise für neue Wohnungen fielen im Juli den dritten Monat in Folge. Der Immobilienmarkt steht für 15 Prozent der Wirtschaftsleistung Chinas.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen