Finanzinvestor schluckt Nutella-Glas-Produzenten

Der US-Finanzinvestor Apollo hat das milliardenschwere Bieterrennen um den Nutella-Glas-Hersteller Verallia gewonnen. Der französische Baustoffkonzern Saint-Gobain teilte am Montag mit, seine Glassparte, die auch Flaschen für Dom-Perignon-Champagner herstellt, für 2,95 Milliarden Euro an Apollo zu verkaufen. Apollos Angebot sei das beste gewesen für Verallia und deren Mitarbeiter.

Saint-Gobain hatte Anfang des Jahres den Verkaufsprozess für die Sparte gestartet. Jüngst erklärte der Konzern, fünf verbindliche Offerten dafür erhalten zu haben. Neben Apollo warfen auch der portugiesische Industriekonzern Ba Vidro sowie die Finanzinvestoren Blackstone, CVC Capital Partners und Ardian ihren Hut in den Ring. Apollo ist bereits in Frankreich engagiert. Jüngst investierte das New Yorker Haus in den hoch verschuldeten Flugzeugteile-Hersteller Latecoere.

Mit dem Verkauf von Verallia, das 2014 mit etwa 10.000 Mitarbeitern in 13 Ländern 2,39 Milliarden Euro umsetzte und operativ 230 Millionen Euro verdiente, will sich Saint-Gobain auf sein hauptsächliches Geschäft mit Baustoffen konzentrieren. Der Verkauf muss noch von den Wettbewerbsbehörden genehmigt werden.

Uber droht Lizenzentzug in London

Wirtschaft

Uber droht Lizenzentzug in London

Graz (APA) - Das Grazer "ALP.Lab" - die zentrale steirische Einheit zur Erforschung des autonomen Fahrens - ist heute, Freitag, offiziell eröffnet worden. TU-Graz-Vizerektor Horst Bischof übergab Thomas Zach symbolisch ein Lenkrad. Der Geschäftsführer hofft, dieses in weiter Zukunft nicht mehr beim Fahren zu brauchen, und schilderte im Rahmen der "Autocontact 2017" des ACstyria die Aufgaben des "ALP.Lab".
 

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Autonomes Fahren: Startschuss für steirisches "ALP.Lab"

Wien/Schwechat/Berlin (APA/dpa) - Im Air-Berlin-Insolvenzverfahren hat einer der unterlegenen Bieter - Hans Rudolf Wöhrl - empört auf die offenbar gefallene Vorentscheidung zugunsten der Lufthansa reagiert. Man habe "zu keinem Zeitpunkt ernsthaft eine andere Lösung als die Zerschlagung und die Zuteilung der Fragmente an Lufthansa und einige weitere Bieter" verfolgt, kritisierte der Geschäftsmann am Freitag.
 

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Air-Berlin-Bieter Wöhrl "entsetzt" über Entscheidung pro Lufthansa