Finanzierung der Lehrpraxis für Allgemeinmedizin noch nicht gesichert

Wien - Die Österreichische Gesellschaft für Allgemeinmedizin (ÖGAM) hat am Montag beklagt, dass die Finanzierung der in der neuen Ärzteausbildung vorgesehenen Lehrpraxis für Allgemeinmediziner noch immer nicht gesichert sei. Sie fordert deshalb dringend, Verhandlungen aufzunehmen.

Laut ÖGAM gibt es erst in drei Bundesländern tragfähige Vereinbarungen. Als Finanzierungspartner haben sich dort Bund, Länder und Sozialversicherungen geeinigt. In Vorarlberg und in Salzburg bleiben die Ausbildungsassistenten bei den Krankenhaus-Trägern angestellt und können dort Dienste absolvieren. In Oberösterreich sind die Ärzte in Ausbildung in der Lehrpraxis angestellt.

Mit der neuen Ärzteausbildung sind für angehende Allgemeinmediziner neben 27 Monaten Spitalspraxis auch mindestens sechs Monate Lehrpraxis bei einem niedergelassenen Arzt vorgeschrieben. Entsprechend dieser neuen Ausbildungsordnung mussten die ersten Jungärzte am 29. Februar ihre Entscheidung zwischen Allgemeinmedizin- und Facharztlaufbahn treffen.

Auch aufgrund der unklaren Rahmenbedingungen gebe es derzeit aber nur eine sehr geringe Zahl, die sich für die Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin entscheiden, beklagte die ÖGAM in einer Aussendung. Sie warnte deshalb vor einer drohenden Lücke bei der medizinischen Grundversorgung der Bevölkerung.

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