Finanzierung der Lehrpraxis für Allgemeinmedizin noch nicht gesichert

Wien - Die Österreichische Gesellschaft für Allgemeinmedizin (ÖGAM) hat am Montag beklagt, dass die Finanzierung der in der neuen Ärzteausbildung vorgesehenen Lehrpraxis für Allgemeinmediziner noch immer nicht gesichert sei. Sie fordert deshalb dringend, Verhandlungen aufzunehmen.

Laut ÖGAM gibt es erst in drei Bundesländern tragfähige Vereinbarungen. Als Finanzierungspartner haben sich dort Bund, Länder und Sozialversicherungen geeinigt. In Vorarlberg und in Salzburg bleiben die Ausbildungsassistenten bei den Krankenhaus-Trägern angestellt und können dort Dienste absolvieren. In Oberösterreich sind die Ärzte in Ausbildung in der Lehrpraxis angestellt.

Mit der neuen Ärzteausbildung sind für angehende Allgemeinmediziner neben 27 Monaten Spitalspraxis auch mindestens sechs Monate Lehrpraxis bei einem niedergelassenen Arzt vorgeschrieben. Entsprechend dieser neuen Ausbildungsordnung mussten die ersten Jungärzte am 29. Februar ihre Entscheidung zwischen Allgemeinmedizin- und Facharztlaufbahn treffen.

Auch aufgrund der unklaren Rahmenbedingungen gebe es derzeit aber nur eine sehr geringe Zahl, die sich für die Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin entscheiden, beklagte die ÖGAM in einer Aussendung. Sie warnte deshalb vor einer drohenden Lücke bei der medizinischen Grundversorgung der Bevölkerung.

Frankfurt/Brüssel (APA) - Die Eurogruppe hat am Montag den spanischen Finanzminister Luis de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten nominiert. Die Empfehlung geht an den EU-Gipfel.
 

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Eurogruppe schlägt de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten vor

London (APA/AFP) - Geflügel-Notstand beim Hendlbrater KFC: Wegen Lieferproblemen seines neuen Partners DHL hat die Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken hunderte Filialen in Großbritannien nicht öffnen können. KFC erklärte am Montag, seit dem Wochenende hätten über 700 der landesweit 900 Läden schließen müssen, andere hätten ihr Angebot reduziert oder die Öffnungszeiten eingeschränkt.
 

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Geflügelkette KFC gingen Hühner aus - Hunderte Filialen blieben zu

Wien/Kapfenberg/Wels (APA) - Die Aktien des steirischen Rennsport- und Luftfahrtzulieferers Pankl Racing Systems können nur noch bis zum 30. Mai 2018 an der Wiener Börse gehandelt werden. An diesem Tag endet die Zulassung zum amtlichen Handel, hat die Wiener Börse am Montag laut einer Pankl-Aussendung beschlossen. Den Antrag zum Delisting stellte Pankl wie berichtet am 14. Februar.
 

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Pankl Racing-Aktien: Letzter Handelstag am 30. Mai