Finanzchef von Uber geht

Der umstrittene Fahrdienst-Vermittler Uber verliert laut Medienberichten seinen Finanzchef. Brent Callinicos erklärte in einer E-Mail an die Mitarbeiter, er wolle mehr Zeit mit Frau und Tochter verbringen, wie das "Wall Street Journal" und der Finanzdienst Bloomberg in der Nacht zum Dienstag schrieben.


Der Manager kam zu Uber vor rund zwei Jahren von Google. Der aktuelle Google-Finanzchef Patrick Pichette hatte erst vergangene Woche seinen Rückzug angekündigt, um mit seiner Frau um die Welt zu reisen.

Uber wurde in der Amtszeit von Callinicos zu einem beispiellos gut finanzierten Startup mit mehreren Milliarden Dollar an Investorengeldern. In jüngsten Finanzierungsrunden soll die Firma insgesamt mit 40 Milliarden Dollar bewertet worden sein.

Firmenchef Travis Kalanick schrieb den Berichten zufolge, dass der Finanzexperte ihm weiter als Berater zur Seite stehen werde. Uber treibt ein sehr schnelles internationales Wachstum voran. Das Taxi-Gewerbe und Behörden werfen Uber jedoch unfairen Wettbewerb vor, weil auch Dienste vieler private Fahrer ohne die vorgeschriebenen Zulassungen vermittelt

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

Newsticker

Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

Newsticker

Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

Newsticker

Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker