Finanz-Start-up Transferwise holt sich 280 Millionen US-Dollar

Tallinn (APA/dpa) - Das auf günstige internationale Überweisungen spezialisierte Fintech Start-up Transferwise hat sich in einer großen Finanzierungsrunde 280 Mio. US-Dollar (241,13 Mio. Euro) für das künftige Wachstum besorgt. Mit dem Geld sollen das Geschäft mit Unternehmen ausgebaut und die internationale Expansion unter anderem in Asien beschleunigt werden.

Das Geschäft mit grenzüberschreitenden Geldüberweisungen werde gerade der klassischen Finanzbranche von der Fintech-Industrie abgenommen, betonte Mitgründer und Chef Kristo Käärmann. "Es findet ein Paradigmenwechsel statt. Und wir stehen erst am Anfang davon", sagte Käärmann der Deutschen Presse-Agentur.

Bereits seit Mai versucht Transferwise verstärkt, Unternehmen als Kunden zu gewinnen. Sie bekommen mit dem Produkt "Borderless Accounts" lokale Kontozugänge in verschiedenen Ländern und sparen dadurch Kosten für internationale Überweisungen. "Wir wollen damit in jedem Land vertreten sein", sagte Käärmann. In den vorherigen Finanzierungsrunden hatte sich Transferwise erst 117 Mio. Dollar gesichert.

"Tech-Firmen werden unweigerlich die Rolle der Banken verändern", zeigte er sich überzeugt. Verschiedene Start-ups wie Transferwise, der Zahlungsdienstleister Stripe oder der Spezialist für den Kauf auf Rechnung Klarna griffen sich aus der Angebotspallette der traditionellen Finanzinstitute einzelne Aufgaben heraus und erfüllten sie besser. "Banken finden es dann schwierig, in diesen Bereichen zu konkurrieren, und ändern ihr Geschäftsmodell." So setzten zum Beispiel jüngere Banken zum Teil auf Dienste von Transferwise, statt eigene Systeme für internationale Überweisungen aufzubauen.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert