Fielmann weiter auf Wachstumskurs, Gewinn gestiegen

Hamburg - Die deutsche Optikerkette Fielmann hat ihren Wachstumskurs auch im zweiten Quartal fortgesetzt. Vor allem die zunehmende Nachfrage nach vergleichsweise teuren Gleitsichtgläsern zahlte sich für das Unternehmen, das in Deutschland in etwa jede zweite Brille verkauft, aus.

Nach ersten Berechnungen stieg der Gewinn vor Steuern im Quartal um 8 Prozent auf mehr als 52 Mio. Euro, wie Fielmann am Donnerstag anlässlich der Hauptversammlung in Hamburg mitteilte. Der Konzernumsatz legte zugleich um 7 Prozent auf etwa 327 Mio. Euro zu. Von April bis Juni verkaufte Fielmann 1,9 Millionen Brillen und damit um 4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Seit Jahresbeginn steigerte der Marktführer den Absatz um 2 Prozent auf 3,8 Millionen Stück. Der Vorsteuergewinn wuchs um mehr als 7 Prozent auf 115 Mio. Euro. Den Ausblick bekräftigte das börsennotierte Familienunternehmen. Demnach solle der Marktanteil weiter ausgebaut werden. Die endgültigen Zahlen für das erste Halbjahr sollen am 27. August veröffentlicht werden.

In einer immer älter werdenden Bevölkerung wächst die Zahl derer, die eine Sehhilfe benötigen. Analysten gehen davon aus, dass der MDax-Konzern als Marktführer von diesem Trend besonders profitiert, zumal Fielmann als Optiker, Hersteller und Händler in Personalunion kostengünstiger arbeiten kann. Die Konkurrenz von Brillenhändlern aus dem Internet schätzt Analyst Thilo Kleibauer vom Analysehaus MM Warburg derzeit noch als gering ein. Gerade bei Gleitsichtgläsern seien die Internethändler noch weit von den Qualitätsstandards entfernt, schrieb er jüngst in einer Studie.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte