Fiat Chrysler mit kräftigem Wachstum im ersten Quartal

Fiat Chrysler (FCA) hat das erste Quartal 2015 mit einem kräftigen Gewinn- und Umsatzwachstum abgeschlossen. Der Umsatz stieg um 19 Prozent auf 26,4 Mrd. Euro gegenüber dem Vergleichszeitraum 2014, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Der Nettogewinn betrug 92 Mio. Euro. Im Vergleichszeitraum 2014 hatte der Konzern noch Verluste von 173 Mio. Euro gemeldet.

Der Betriebsergebnis (Ebit) des Konzerns stieg um 22 Prozent auf 800 Mio. Euro. Die Nettoverschuldung des Unternehmens kletterte um 0,9 Mrd. auf 8,6 Mrd. Euro. Die Liquidität der Gruppe betrug 25,2 Mrd. Euro.

1,1 Millionen Fahrzeuge wurden im ersten Quartal dieses Jahres verkauft, das entspricht einem Rückgang von zwei Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal 2014. Die besten Resultate wurden in Nordamerika verzeichnet. FCA unterstrich insbesondere die guten Leistungen der Marke Jeep. Das Unternehmen bestätigte seine Ziele für das Gesamtjahr 2015, in dem der Konzern mit einem Jahresgewinn zwischen einer Milliarde und 1,2 Mrd. Euro rechnet.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma