Fiat Chrysler verlegt Pickup-Produktion von Mexiko nach Michigan

Detroit (APA/Reuters) - Fiat Chrysler verlagert die Produktion des Pickup-Modells Ram von Mexiko in die USA. Der Schritt solle 2020 vollzogen werden und sei durch die US-Steuerreform möglich geworden, teilte der Autobauer am Donnerstag mit. Fiat Chrysler lässt sich das eine Milliarde Dollar (832,15 Mio. Euro) kosten.

Im US-Bundesstaat Michigan würden durch die Verlagerung 2.500 neue Jobs entstehen. Das Werk in Mexiko solle anderweitig genutzt werden.

Fiat-Chef Sergio Marchionne hatte vor einem Jahr erklärt, er könne sich eine Produktionsverlagerung in die USA vorstellen. Er machte dies aber von der geplanten Steuerreform abhängig. Im Dezember setzte US-Präsident Donald Trump das Vorhaben in Kraft. Es ist die größte Steuerreform in den USA seit mehr als 30 Jahren. Um wieder verstärkt Autoproduktion in die USA zu holen, hatte Trump zudem mit einem Importzoll gedroht sowie mit der Aufkündigung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens (NAFTA) mit Kanada und Mexiko.

Göteborg/Hannover (APA/dpa) - Der schwedische Lastwagenbauer Volvo will mittelschwere Transporter zunehmend auch mit Elektroantrieb anbieten. Ab dem Jahresende könnten zunächst ausgewählte Kunden den neuen E-Lkw der Marke mit einer Nutzlast bis zu 20 Tonnen und einer Reichweite bis zu 300 Kilometern testen, kündigte Produktionschef Jonas Odermalm am Mittwoch an.
 

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Lastwagenbauer Volvo setzt zunehmend auf E-Trucks

Wien (APA) - Die Bundesregierung will mehr Menschen in Beschäftigung bringen und hat dazu für heute zu einem Job-Gipfel geladen, erklärte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) nach dem Ministerrat. Zwar herrsche derzeit Hochkonjunktur, gleichzeitig seien die Betriebe aber auf der Suche nach Fachkräften. Die Mittel für Integration in ihrem Ressort werden von 10 auf 20 Mio. Euro aufgestockt.
 

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Job-Gipfel - Schramböck will mehr Menschen in Beschäftigung bringen

Tuzla/Sarajevo (APA) - Ein chinesisches Baukonsortium, das 2014 den Zuschlag für den Bau eines neuen 450-Megawatt-Blocks des Kohlekraftwerkes in Tuzla im Wert von 1,5 Mrd. Konvertible Mark (761,61 Mio. Euro) erhielt, zieht sich aus dem Projekt zurück. Das berichtete am Mittwoch das Internetportal "Klix.ba" unter Berufung auf das Konsortium von Gezhouba Group (CGGC) und Guangdong Electric Power Design Institute (GEDI).
 

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Chinesisches Konsortium steigt aus bosnischem Mega-Bauprojekt aus