Fiat Chrysler erhielt in USA Rekordstrafe wegen fehlerhafter Rückrufe

Washington - Wegen fehlerhafter Rückrufe ist der Autobauer Fiat Chrysler in den USA zu einer Rekordstrafe von 105 Mio. Dollar (96 Mio. Euro) verdonnert worden. Das italienisch-amerikanische Unternehmen einigte sich am Sonntag mit der Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) auf eine Reihe von Sanktionen. Die Vereinbarung enthält unter anderem ein bisher beispielloses Rückkaufangebot an hunderttausende Autobesitzer.

Es umfasst eine Million Jeep-Geländesportwagen, deren Benzintanks bei Auffahrunfällen auslaufen und in Brand geraten können. Ferner lässt Fiat Chrysler seine Rückrufpraxis über drei Jahre von unabhängiger Stelle kontrollieren.

Die Buße werde dazu beitragen, dass die Rückrufe in der gesamten Autoindustrie verbessert werden, erklärte NHTSA-Chef Mark Rosekind. Nach tödlichen Unfällen durch defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata und schadhafte Zündschlösser von General Motors (GM) hat die Behörde den Druck auf die Branche erhöht. Die bisherige Rekordstrafe lag bei 70 Mio. Dollar. Sie wurde im Jänner gegen den japanischen Hersteller Honda verhängt, weil dieser Todesfälle und Verletzungen nicht bekanntgemacht hatte. Im vergangenen Jahr musste GM 35 Mio. Dollar zahlen, weil die Opel-Mutter ihre Zündschlossprobleme, die mit mehr als 120 Todesfällen in Verbindung gebracht werden, zehn Jahre verzögert berichtet hatte.

Fiat Chrysler muss 70 Mio. Dollar in bar an Strafe zahlen. Außerdem verpflichtet sich der Konzern, mindestens 20 Mio. Dollar zu investieren, um die Qualitätsanforderungen zu erfüllen, sowie zusätzliche 15 Millionen, sollten die Prüfer weitere Verstöße entdecken.

Wien (APA) - Die Reform der Staatsholding ÖBIB, die per 1. Jänner 2019 zur ÖBAG werden soll, hat am Mittwoch den Ministerrat passiert. Die ÖBAG wird nicht nur die Staatsanteile an OMV, Telekom, Post und Casinos verwalten. Dazu kommt noch die BIG. Zudem übernimmt die ÖBAG die Verwaltung der Anteilsrechte des Bundes am Verbund, dessen Anteile de jure aber beim Finanzministerium bleiben. Von der AK kommt Kritik.
 

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ÖBIB wird zu ÖBAG: Gesetz passierte Ministerrat - AK-Kritik

Frankfurt am Main (APA/dpa) - Deutsche Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern einer Studie zufolge vergleichsweise selten Aktienbeteiligungen an. "Unser Ziel ist es, Mitarbeiteraktien aus dem Nischendasein, das sie in Deutschland führen, herauszuholen", sagte die Chefin des Deutschen Aktieninstituts (DAI), Christine Bortenlänger, am Mittwoch in Frankfurt. Es sei eine bessere Förderung notwendig.
 

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Mitarbeiter-Aktien fristen "Nischendasein" in Deutschland - Studie

Wien (APA) - Die Wiener Marinomed Biotech AG, die sich gerade am Weg in den Prime Market der Wiener Börse befindet, hat die ehemalige SPÖ-Spitzenpolitikern und Siemens-Top-Managerin Brigitte Ederer neu in den Aufsichtsrat berufen.
 

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Brigitte Ederer zieht in den Aufsichtsrat der Marinomed Biotech ein