Fiat Chrysler stellte Plan für Investitionen von 45 Mrd. Euro vor

Rom/Amsterdam (APA) - Der Autobauer Fiat Chrysler (FCA) plant Investitionen in Höhe von 45 Milliarden Euro im Zeitraum 2018-2022. Gerechnet werde mit einem jährlichen Umsatzwachstum von durchschnittlich 7 Prozent, teilte der Konzern bei der Präsentation des neuen Entwicklungsplans 2022 im norditalienischen Balocco am Freitag mit.

Die Umsätze der Marken Jeep, Alfa Romeo, Maserati, Raum und Fiat Professional sollen zwischen 65 Prozent und 80 Prozent wachsen. FCA will 9 Milliarden Euro investieren, um seine Modelle auch in der elektrischen Version anzubieten. Der Fiat 500 soll in einen elektrischen City- Car umgewandelt werden. Das neue Modell soll "Giardiniera" heißen.

Bis Ende 2021 will FCA keine Dieselautos mehr herstellen. Dieselmotoren werden weiterhin für Lieferwagen angeboten. "Es gibt zunehmende Einschränkungen für Diesel-Technologie, die einen starken Niedergang erleben wird", so FCA-Chef Sergio Marchionne.

"Unsere Unabhängigkeit vom Öl zu reduzieren, ist eine der größten Herausforderungen in den nächsten Jahren", so Marchionne an. Bis 2022 sollen die FCA-Werke die volle produktive Kapazität erreichen. Marchionne bestätigte Pläne zum Spin Off des Komponentenbauers Magneti Marelli spätestens Anfang 2019.

Das Unternehmen werde Ende Juni schuldenfrei sein, verkündete der 65-jährige Spitzenmanager am Freitag in Balocco nahe Turin, wo Fiat sein Testgelände betreibt. "Es ist ein wichtiger Meilenstein im Heilungsprozess der strukturellen Schwächen, die uns über zu viele Jahre belastet haben", sagte Marchionne vor Investoren.

Lauda-Airline kann Mitarbeitern in Deutschland Gehalt nicht auszahlen

Lauda-Airline kann Mitarbeitern in Deutschland Gehalt nicht auszahlen

Der Streit zwischen der Ryanair-Tochter Laudamotion und der Gewerkschaft …