Fiat Chrysler setzt auf Jeeps, erwägt Aus für Fiat in USA und China

Amsterdam/Washington (APA/dpa-AFX) - Der italienisch-amerikanische Autobauer Fiat Chrysler erwägt Kreisen zufolge die Verkäufe von Autos der Marke Fiat in Nordamerika und China einzustellen. Gleichzeitig solle sich Chrysler weitgehend auf den US-Markt konzentrieren, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch mit Bezug auf mit der Sache vertraute Personen.

Nach dem Vorbild amerikanischer Wettbewerber werde zudem die Gründung einer eigenen Finanz-Sparte in den USA erwogen.

Unterdessen strebe man eine Verdoppelung der Jeep-Verkäufe bis zum Jahr 2022 an, hieß es weiter. Demnach soll die Entwicklung der Geschäfte von Alfa Romeo und Maserati künftig womöglich gemeinsam ausgewiesen werden. Der Konzern wollte vor einer offiziellen Strategie-Präsentation am Freitag zu den Sachverhalten keine Stellung nehmen. Die Aktie von Fiat Chrysler legte nach Veröffentlichung der Bloomberg-Meldung um über 4 Prozent zu.

In den USA hat Fiat Chrysler derzeit mit technischen Problemen zu kämpfen. Am Freitag hatte der Konzern den Rückruf von 4,8 Millionen Fahrzeugen aufgrund mögliche Probleme mit dem Tempomat bekanntgegeben.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro