Fiat Chrysler prüft Ausgliederung der Tochter Magneti Marelli

Rom/Amsterdam (APA) - Der Autobauer Fiat Chrysler (FCA) will 2018 die Trennung von seiner Komponententochter Magneti Marelli vorantreiben. Eine Ausgliederung und ein Börsengang des Elektronikspezialisten würden derzeit geprüft, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 ore" am Dienstag.

Erwogen wird die Notierung eines 50-Prozent-Anteils von Magneti Marelli. Das restliche Aktienpaket soll direkt unter den FCA-Aktionären aufgeteilt werden. Magneti Marelli und die gesamte Autoteile-Sparte sollen zwischen 4 und 6 Mrd. Euro wert sein. Der Börsengang Magneti Marellis würde zum Abbau der FCA-Verschuldung bis Ende 2018 beitragen, berichtete das Blatt.

Die Tochter Ferrari gliederte Fiat Chrysler bereits 2015 aus. Der Hersteller von Luxusautos ging daraufhin in New York und in Mailand an die Börse.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte