Fiat Chrysler prüft Ausgliederung der Tochter Magneti Marelli

Rom/Amsterdam (APA) - Der Autobauer Fiat Chrysler (FCA) will 2018 die Trennung von seiner Komponententochter Magneti Marelli vorantreiben. Eine Ausgliederung und ein Börsengang des Elektronikspezialisten würden derzeit geprüft, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 ore" am Dienstag.

Erwogen wird die Notierung eines 50-Prozent-Anteils von Magneti Marelli. Das restliche Aktienpaket soll direkt unter den FCA-Aktionären aufgeteilt werden. Magneti Marelli und die gesamte Autoteile-Sparte sollen zwischen 4 und 6 Mrd. Euro wert sein. Der Börsengang Magneti Marellis würde zum Abbau der FCA-Verschuldung bis Ende 2018 beitragen, berichtete das Blatt.

Die Tochter Ferrari gliederte Fiat Chrysler bereits 2015 aus. Der Hersteller von Luxusautos ging daraufhin in New York und in Mailand an die Börse.

San Francisco (APA/dpa) - Der Fahrdienst-Vermittler Uber zieht seine selbstfahrenden Autos nach einem tödlichen Unfall komplett aus dem US-Bundesstaat Arizona ab. Künftig werde das Roboterwagen-Projekt stattdessen in Pittsburgh und San Francisco gebündelt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
 

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Uber verzichtet nach Todescrash auf Roboterwagen-Fahrten in Arizona

Bonn (APA/Reuters) - Die Deutsche Telekom will ihre Ausschüttungen an Aktionäre künftig an den Gewinn knüpfen. Ab dem kommenden Geschäftsjahr gelte die Entwicklung des bereinigten Gewinns je Aktie als Richtschnur für die Dividende, kündigte Europas größter Telekomkonzern am Donnerstag an. Bisher folgt die Dividende der Entwicklung des Free Cashflow.
 

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Deutsche Telekom will Dividende künftig an Gewinn koppeln

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Tesla-Chef Elon Musk hat die "großen Medienunternehmen" scharf angegriffen. Die Öffentlichkeit respektiere sie nicht mehr, weil sie "selbstgefällige Heuchelei" betrieben, schrieb der Tech-Milliardär am Mittwoch bei Twitter. Dabei verlinkte Musk auf den Autoblog "Electrek", der einen Analysten mit der Einschätzung zitierte, Teslas Aktien könnten steigen, weil die Negativität ihren Höhepunkt erreicht haben dürfte und zuletzt "zunehmend unerhebliche" Berichte die Nachrichten dominiert hätten.
 

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Tesla-Chef Musk teilt gegen "Heuchelei der großen Medien" aus