Fiat Chrysler bringt Magneti Marelli an die Börse

Mailand/Amsterdam (APA/Reuters) - Der Automobilkonzern Fiat Chrysler will das Zuliefergeschäft von Magneti Marelli abspalten und an die Börse bringen. Die Auslagerung der Tochter solle bis Ende 2018/Anfang 2019 abgeschlossen werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Aktien von Magneti Marelli sollen an der Mailänder Börse notiert werden.

Die auch aus dem Automobilrennsport bekannte Firma wurde 1919 gegründet. Sie beschäftigt laut ihrer Internetseite rund 43.000 Mitarbeiter und erzielte 2016 einen Umsatz von 7,9 Mrd. Euro. Magneti Marelli ist in 19 Ländern vertreten, darunter auch Deutschland. Zu den Kunden gehören die großen Automobilkonzerne in Europa, Nord- und Südamerika und Asien.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro