118 Festnahmen bei weltweitem Schlag gegen Airline-Betrüger

Wien/Brüssel/Kirchschlag in der Buckeligen Welt - 118 Verdächtige sind bei einem weltweiten Schlag von Europol gegen Kreditkartenbetrug im Flugsektor festgenommen worden. Wie die Behörde in Den Haag am Freitag berichtete, war auch Österreich an der Aktion beteiligt.

An der Operation am 26. bzw. 27. November waren mehr als 60 Fluggesellschaften und Kreditkartenunternehmen sowie Polizeikräfte in 45 Ländern beteiligt Sie richtete sich gegen Kriminelle, die mit gestohlenen oder gefälschten Kreditkarten im Internet Flugtickets kaufen. Dadurch entstehe Banken und Fluggesellschaften jährlich ein Schaden von etwa 800 Millionen Euro, teilte Europol mit. In vielen Fällen sei der Betrug an andere Verbrechen wie Drogen- und Menschenhandel gekoppelt.

Auch die großen Kreditkartenunternehmen wie American Express, Mastercard und Visa unterstützten die Polizei. Sie halfen bei der Identifizierung verdächtiger Transaktionen. "Diese Operation ist ein Beispiel, wie Polizei und der private Sektor nahtlos zusammenarbeiten, um Cybercrime zu bekämpfen und zu verhindern", sagte Europol-Direktor Rob Wainwright.

In Österreich beteiligten sich das Stadtpolizeikommando Schwechat, der Flughafen Wien und das Bundeskriminalamt (BK) an der Aktion. Wie BK-Sprecherin Silvia Strasser der APA mitteilte, wurden hierzulande keine Unregelmäßigkeiten gefunden, es gab keine Festnahmen in dieser Causa in Österreich.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne