Ferrero will Nestle-Süßwarengeschäft in den USA übernehmen

Rom/Vevey/Alba (APA) - Der italienische Süßwarenhersteller Ferrero will die USA erobern. Der Nutella-Produzent verhandelt für den Verkauf der Schoko-Sparte von Nestle in den USA, zu der auch die Marke Crunch gehört, berichteten italienische Medien am Freitag. Mit der Akquisition in Höhe von 2 Mrd. Dollar (1,69 Mrd. Euro) würde Ferrero nach Hershey und Mars zum drittstärksten Süßwarenhersteller der USA avancieren.

Ferrero muss sich jedoch auf Konkurrenz gefasst machen. Im Rennen sind noch einige Private Equity-Fonds. Hershey, der schärfste Rivale Ferreros im Kampf um Nestles Schoko-Sparte, hat sich zuletzt aus dem Duell zurückgezogen, berichteten italienische Medien.

Der Zukauf in den USA wäre für Ferrero ein weiterer Schritt zur Konsolidierung der Position auf dem US-Markt. Der Großkonzern aus dem norditalienischen Alba hat im Oktober den drittgrößten US-Südwarenhersteller Ferrara Candy erworben.

Der piemontesische Konzern, unter anderem auch Hersteller der Pralinen "Ferrero Rocher" und "Mon Cheri", machte zuletzt einen Jahresumsatz von 10 Mrd. Euro und beschäftigt 29.206 Mitarbeiter. Der Konzern ist weltweit mit 86 Tochtergesellschaften und 22 Produktionswerken in insgesamt 170 Ländern der Welt präsent. In Österreich ist Ferrero mit einer eigenen Niederlassung in Innsbruck vertreten.

Managua (APA/dpa) - Wegen der politischen Krise liegt der Tourismus Nicaraguas am Boden. Rund 60.000 Menschen hätten seit Beginn der gewalttätigen Auseinandersetzungen im April ihre Arbeit in der Branche verloren, teilte die Tourismus-Kammer des mittelamerikanischen Landes am Donnerstag mit. Damit sei gut die Hälfte aller Arbeitsstellen der Branche weggefallen.
 

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Krise in Nicaragua kostet Zehntausende Jobs in der Tourismus-Branche

München (APA/AFP) - Deutschland will in dieser Legislaturperiode fünf Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau bereitstellen. Das kündigte Justizministerin Katarina Barley (SPD) vor dem Wohngipfel am Freitag im Kanzleramt in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk an.
 

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Deutschland will fünf Milliarden Euro für sozialen Wohnungsbau geben

San Francisco (APA/dpa) - Während des Oktoberfests vermieten mehr als 4200 Münchner ihre Wohnung oder ein Zimmer über das Vermittlungsportal Airbnb. Mehr als 37.000 Menschen aus rund 100 Ländern kommen bei den privaten Gastgebern während der 16 Festtage unter, wie der Internetanbieter mitteilte. 20 Prozent der Vermieter stellen ihr Zuhause zum ersten Mal für Touristen zur Verfügung.
 

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Airbnb: Mehr als 4200 Münchner vermieten Unterkunft zum Oktoberfest