Ferrero will Nestle-Süßwarengeschäft in den USA übernehmen

Rom/Vevey/Alba (APA) - Der italienische Süßwarenhersteller Ferrero will die USA erobern. Der Nutella-Produzent verhandelt für den Verkauf der Schoko-Sparte von Nestle in den USA, zu der auch die Marke Crunch gehört, berichteten italienische Medien am Freitag. Mit der Akquisition in Höhe von 2 Mrd. Dollar (1,69 Mrd. Euro) würde Ferrero nach Hershey und Mars zum drittstärksten Süßwarenhersteller der USA avancieren.

Ferrero muss sich jedoch auf Konkurrenz gefasst machen. Im Rennen sind noch einige Private Equity-Fonds. Hershey, der schärfste Rivale Ferreros im Kampf um Nestles Schoko-Sparte, hat sich zuletzt aus dem Duell zurückgezogen, berichteten italienische Medien.

Der Zukauf in den USA wäre für Ferrero ein weiterer Schritt zur Konsolidierung der Position auf dem US-Markt. Der Großkonzern aus dem norditalienischen Alba hat im Oktober den drittgrößten US-Südwarenhersteller Ferrara Candy erworben.

Der piemontesische Konzern, unter anderem auch Hersteller der Pralinen "Ferrero Rocher" und "Mon Cheri", machte zuletzt einen Jahresumsatz von 10 Mrd. Euro und beschäftigt 29.206 Mitarbeiter. Der Konzern ist weltweit mit 86 Tochtergesellschaften und 22 Produktionswerken in insgesamt 170 Ländern der Welt präsent. In Österreich ist Ferrero mit einer eigenen Niederlassung in Innsbruck vertreten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte