Ferrero lanciert Plan für Haselnussproduktion in Italien

Rom/Alba (APA) - Haselnüsse sind für den italienischen Nutella-Hersteller Ferrero eine wichtige Zutat. Durch die Produktion von Haselnüssen in Italien will sich die Gruppe nun langfristig den Zugang dazu sichern. Bis 2025 will Ferrero dafür sorgen, dass 20.000 Hektar Boden in Italien mit Haselnüssen bepflanzt werden, das sind 30 Prozent mehr als derzeit.

Der norditalienische Süßwarenproduzent will Landwirtschaftsunternehmen mit einem Plan unterstützen, der die lokale Haselnussproduktion fördern soll, teilte Ferrero mit. Italien ist mit einem Anteil am globalen Markt von 12 Prozent der größte Haselnussproduzent hinter der Türkei. Diese kontrolliert 70 Prozent des Marktes. In Italien werden jährlich 110.000 Tonnen Haselnüsse produziert. Das Klima ist in ganz Italien für die Haselnussproduktion besonders günstig.

2014 hatte Ferrero bereits die türkische Oltan Group erworben, die in Beschaffung, Verarbeitung und Vermarktung von Haselnüssen führend ist und einen Jahresumsatz von umgerechnet 370 Mio. Euro generiert. Für Ferrero sind die Haselnüsse eine Schlüsselzutat: Sie stecken in Produkten wie Nutella, Hanuta, Rocher und Kinder Bueno.

Das Unternehmen mit Sitz im piemontesischen Alba hat im Geschäftsjahr 2016/17 per Ende August den Umsatz um 1,5 Prozent auf 10,5 Mrd. Euro gesteigert und beschäftigt 30.305 Personen. Der Konzern, der im vergangenen Jahr 744 Mio. Euro in die technologische Modernisierung investiert hat, ist weltweit mit 91 Tochtergesellschaften und 23 Produktionswerken in insgesamt 170 Ländern der Welt präsent. In Österreich ist Ferrero mit einer eigenen Niederlassung in Innsbruck vertreten.

Frankfurt/New York (APA/dpa) - US-Aufseher haben der Deutschen Bank wegen verbotener Absprachen am Devisenmarkt eine Millionenstrafe aufgebrummt. Das Geldhaus habe einer Zahlung von 205 Mio. Dollar (178 Mio. Euro) wegen früherer Verstöße gegen New Yorker Finanzgesetze zugestimmt, teilte die dortige Finanzbehörde DFS am Mittwoch mit.
 

Newsticker

Deutsche Bank muss in den USA 205 Millionen Dollar Strafe zahlen

Berlin (APA/Reuters) - Der US-amerikanische Datenverarbeiter Teradata hat Klage gegen SAP vor einem Bundesbezirksgericht in Kalifornien eingereicht. Dem Softwarekonzern werden Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen sowie Verstöße gegen das Urheber- und Kartellrecht vorgeworfen, teilte Teradata am Mittwoch mit.
 

Newsticker

US-Datenverarbeiter Teradata erhebt Klage gegen SAP

Eskalation in Casinos-Austria-HV - Sazka verlor Machtkampf

Wirtschaft

Eskalation in Casinos-Austria-HV - Sazka verlor Machtkampf