Ferrari will Verschuldung bis 2019 abbauen

Der italienische Luxuswagenhersteller Ferrari will seine Verschuldung bis 2019 abbauen. Dies berichtete Ferraris Präsident und CEO von Fiat Chrysler, Sergio Marchionne, beim Autosalon in Genf am Mittwoch. Ferraris Verschuldung lag Ende 2015 bei 1,9 Mrd. Euro.

"Ferrari ist gesund", versicherte Marchionne. Bis Ende des ersten Halbjahres 2016 werde das Unternehmen eine Anleihe im Wert von 500 Mio. Euro platzieren.

Marchionne hatte Ferrari Anfang Dezember an die Mailänder Börse gebracht. Der Wert der Ferrari-Aktie, die mit einem Preis von 43 Euro gestartet war, hat sich wegen den Turbulenzen auf den Finanzmärkten zeitweise halbiert. Für Marchionne handelt sich um den zweiten Börsengang nach dem erfolgreichen IPO Ferraris in New York im Oktober. Die Börsennotierung in Mailand steht im Zusammenhang mit der am 3. Dezember besiegelten Trennung von der Muttergesellschaft FCA. Seit Jänner wird Ferrari zu 24 Prozent von FCA und zu 10 Prozent vom Sohn des Ferrari-Gründers Enzo, Piero Ferrari, kontrolliert. Die restlichen zwei Drittel sind gestreut.

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der Elektroautobauer Tesla steht nach einem Bericht über angebliche finanzielle Hilfsersuchen bei Zulieferern an der Börse unter Druck. Die Aktie startete am Montag mit einem Minus von mehr als vier Prozent in den US-Handel.
 

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Tesla-Aktie unter Druck nach Bericht über Geldbitte an Zulieferer

Wels/Prag (APA) - Die österreichische Möbelkette XXXLutz hat den Umsatz in Tschechien im Geschäftsjahr 2016/2017 um 41 Prozent auf 2,23 Milliarden Kronen (86,18 Mio. Euro) gesteigert, berichtet die tschechische Nachrichtenagentur CTK am Montag. Der Gewinn stieg laut Geschäftsbericht um 18 Prozent auf 46 Millionen Kronen. Der Konzern hat neue Märkte eröffnet und dadurch seine Marktposition gestärkt.
 

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XXXLutz-Gruppe steigerte 2016/17 Umsatz in Tschechien um 41 Prozent

Berlin (APA/AFP) - Die deutsche Industrie hat von der Europäischen Union ein selbstbewusstes Auftreten bei den anstehenden Handelsgesprächen mit den USA gefordert. "Europa darf sich nicht erpressen lassen", erklärte BDI-Präsident Dieter Kempf am Montag. Der Automobilverband VDA mahnte aber, die EU dürfe nicht mit Vorbedingungen in die Gespräche mit US-Präsident Donald Trump am Mittwoch gehen.
 

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Deutsche Industrie für selbstbewusste EU bei Gespräch mit Trump