Ferrari - 9-Prozent-Anteil kommt an die Börse

Maranello - Der Autobauer Fiat Chrysler (FCA) bringt einen 9-prozentigen Anteil an der Tochter Ferrari an die Börse. Die Preisspanne pro Aktie liegt zwischen 48 und 52 Dollar (zwischen 43 und 46,6 Euro), teilte FCA am Montag mit. Ferrari wird in New York notiert. Die Roadshow zum Börsengang beginnt am Montag.

Den Banken, die den Börsengang flankieren, wurde eine Option für den Erwerb eines einprozentigen Anteils an den Aktien garantiert. Insgesamt werden 17,175 Millionen Aktien platziert. FCA hält derzeit einen 90-prozentigen Anteil an Ferrari. Den Rest hält Piero Ferrari, Sohn von Firmengründer Enzo Ferrari.

Die Papiere werden unter dem Kürzel "RACE" gelistet. Der Börsengang war lange angekündigt gewesen, bereits im Juli wurden die ersten Unterlagen eingereicht.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab